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Am Schwalheimer Rad haben sich (v. l.) Peter Heidt, Catherina Arlt, Wiebke Knell und Jörg Uwe Hahn versammelt.

Chancen und Gerechtigkeit

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Bad Nauheim (pm). Zum Sommerfest der Bad Nauheimer FDP sind auch drei Ehrengäste aus der Politik zum Schwalheimer Rad gekommen: Landtagsabgeordnete Wiebke Knell, Landtags-Vizepräsident Dr. Jörg-Uwe Hahn und der Bad Nauheimer Bundestagsabgeordnete Peter Heidt. Die Vorsitzende der FDP Bad Nauheim, Catherina Arlt, freute sich gemeinsam mit den Mitgliedern über viele Gäste.

Neben Bürgermeister Klaus Kreß, dem Ersten Stadtrat Peter Krank, dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, Manfred de Vries, dem Vorsitzenden der CDU Bad Nauheim, Oliver von Massow, und dem Wetterauer FDP-Kreisvorsitzenden Jens Jacobi waren viele Gäste aus der Wetterau vor Ort.

Knell gab Einblicke in die tägliche Arbeit des Landtags und über die politische Arbeit der FDP. Als stellvertretende Landesvorsitzende der FDP, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der FDP für den ländlichen Raum, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sprach sie auch über die Verbesserung der Situation der Landwirte, insbesondere von kleinen und mittleren Betrieben: »Wir halten eine Reduzierung von Bürokratie für notwendig. Die Arbeit der Landwirte soll Wertschätzung statt Gängelung erfahren«, stellte Knell klar. »Für mich ist es eine Frage der Gerechtigkeit, wenn ich mich dafür einsetze, den ländlichen Raum zu stärken. Chancengerechtigkeit bedeutet auch, dass die Möglichkeiten des Einzelnen nicht vom Wohnort abhängen dürfen.«

Hahn berichtete aus seinen Fraktionen im Landtag und im Kreishaus. Er freute sich besonders, dass der Einsatz der Wetterauer FDP-Fraktion für eine regionale Partnerschaft des Wetteraukreises mit einer Region aus Israel jetzt Früchte getragen habe: Der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss habe nach einem Antrag der FDP nun einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich mit der Ausarbeitung der Erinnerungskultur nach den Anschlägen und Angriffen gegen jüdische Mitbürger und jüdische Einrichtungen in Deutschland beschäftigen werde.

Heidt, der im Bundestag im Bildungsausschuss sitzt, sprach über Bildung und darüber, wie viel an Schulen immer noch zu tun sei: »Wir wollen beste Chancen für jede und jeden, unabhängig vom Elternhaus oder vom Wohnort. Und wir wollen endlich Schulen, die im 21. Jahrhundert angekommen sind. Digitalisieren wir unsere Schulen jetzt, hier in der Wetterau und deutschlandweit.«

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