Künstler Jo Bukowski (l.) gibt persönliche Einblicke in sein Schaffen. 	FOTO: PV
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Künstler Jo Bukowski (l.) gibt persönliche Einblicke in sein Schaffen. FOTO: PV

Mit Jo Bukowski im Gespräch

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Bad Nauheim (pm). »Das eine kann ohne das andere nicht sein«, antwortete Künstler Jo Bukowski auf die Frage, die ihm Jens Arnold, Vorsitzender des Kunstvereins Bad Nauheim, am Sonntag zu dem Ausstellungstitel »Das andere auch!« stellte. Zum Abschluss der sechswöchigen Ausstellung hatte der Vereinsvorstand Mitglieder und Öffentlichkeit zum Künstlergespräch in die Galerie Trinkkuranlage eingeladen, um mit dem Maler und Grafiker ins Gespräch zu kommen. Der Dialog mit dem Künstler und dabei seine Bilder besser kennenzulernen, das lockte am ersten Sonntag im März zahlreiche Besucher in die Galerie Trinkkuranlage. Der Maler Jo Bukowski, der eine Professur an der Alanus-Hochschule in Bonn innehat, zeigte sich mit einer Offenheit, die die Kunstinteressierten faszinierte.

Im Gespräch mit dem Publikum kreierte er einen intensiven Moment - ganz so, wie er auch seinen Schaffensprozess beschreibt. Wenn er einen Impuls habe, so Bukowski, dann arbeite er wie besessen, ohne Schlaf und ohne Pause. Die Linie, die ein starkes, durchgehendes Element seiner Werke ist, setzt sich wie eine lebendige Spur eines Gedankens auf die Leinwand, fast literarisch, und trifft auf etwas, was kein Wort ist, wie eine Musik, eine leidenschaftliche Bewegung, eine Farbe. Fasziniert von diesem Grenzbereich, vom Übertritt, vom aufeinander zugehen, löst Energie und Leidenschaft aus. Wer selbst künstlerisch tätig ist, konnte nachempfinden, wovon der Maler sprach.

Wer gekommen war, um den Menschen hinter den großformatigen Holzdrucken und Gemälden kennenzulernen, wurde mit einem persönlichen Einblick belohnt. Mit dem Künstlergespräch endete die Ausstellung »Das andere auch!« mit großer Resonanz.

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