Auf der deutschlandweiten Pink-Ribbon-Charity-Radtour legen die Teilnehmer einen Stopp in Bad Nauheim ein (v. l.): Julia Dalinger (Auszubildende, Stadt Bad Nauheim), Bürgermeister Klaus Kreß, Begleitfahrer Klaus Rother, die Stammfahrer Cathleen Witzenberger und Sven Frommhold, Mitfahrer Thorsten Kopp sowie Nicole und Mark Duckworth (Hotel "Ducky’s").
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Auf der deutschlandweiten Pink-Ribbon-Charity-Radtour legen die Teilnehmer einen Stopp in Bad Nauheim ein (v. l.): Julia Dalinger (Auszubildende, Stadt Bad Nauheim), Bürgermeister Klaus Kreß, Begleitfahrer Klaus Rother, die Stammfahrer Cathleen Witzenberger und Sven Frommhold, Mitfahrer Thorsten Kopp sowie Nicole und Mark Duckworth (Hotel »Ducky’s«).

Brustkrebs in den Fokus rücken

  • VonCorinna Weigelt
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Bad Nauheim (cor). Seit dem 9. und noch bis zum 22. September findet die große Pink-Ribbon-Radtour durch Deutschland statt. Zum achten Mal in Folge wird die große Charity-Radtour organisiert, um auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. In 14 Etappen geht es von München in den Norden Deutschlands und zurück nach Konstanz. Am Donnerstag machte das Team um Sven Frommhold und Cathleen Witzenberger in Bad Nauheim Halt.

Innerhalb von zwei Wochen werden in diesem Jahr mehr als 1800 Kilometer und über 12 000 Höhenmeter auf der Spur der pinkfarbenen Schleife mit dem Rad durch ganz Deutschland zurückgelegt. Das fest besetzte Rennrad-Trio, zu dem auch Thorsten Kopp zählt, fährt einmal durch Deutschland und zurück, um für Brustkrebs-Früherkennung und ein sportlich aktives Leben zu sensibilisieren. »Aktueller denn je«, wie Sven Frommhold erklärt. Die Erkrankung von Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, habe die Aufmerksamkeit der Bevölkerung gerade noch verschärft.

Die Kampagne wird von vielen Botschafterinnen, darunter Regina Halmich, Frauke Ludowig und Gudrun Landgrebe, unterstützt. »Mitradeln ist erwünscht«, sagte Stammfahrer Frommhold. Jeder darf sich anschließen und das sportliche Pink-Ribbon-Radteam bei der Charity-Radtour begleiten.

Gestartet ist das Team in München. Nach Stopps in Nördlingen und Würzburg stand nun der nächste Halt in Bad Nauheim an. »Wir sind gestern gegen 18 Uhr angekommen«, sagte Frommhold, dem Bad Nauheim bereits bestens bekannt ist. Er ist Eishockeyfan und kommt aus der Nähe von Crimmitschau, ebenfalls Heimat eines Eishockey-Zweitligisten. Dass die dritte Etappe nach Bad Nauheim führte, freute ihn da besonders. Ebenso zeigten sich die Radler erfreut über die Unterstützung von Nicole und Mark Duckworth. Übernachtet haben die Tourmitglieder in »Ducky’s Hotel«. »Die Chartiy-Radtour wird von 15 Hotels unterstützt, mit verbilligten bis kostenlosen Unterkünften«, erläutert Frommhold. »Ohne diese Unterstützung wäre die Tour nicht möglich.«

»Für uns ist es eine große Freude und Ehre, Sie hier in unserer Stadt willkommen zu heißen«, sagte Bürgermeister Klaus Kreß, der die Teilnehmer vor dem Start der nächsten Etappe Richtung Meschede begrüßte und Präsente überreichte. Dass die Charity-Radtour in Bad Nauheim Station mache, passe hervorragend zur Gesundheitsstadt. Auch treffen die Radfahrer mit der Kampagne den Zeitgeist, würden doch auch der Klimaschutz und die eigene Gesundheit durch die sportliche Aktivität unterstützt.

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