Usa-Wellenbad

Brand: 40 Besucher evakuiert

  • vonCorinna Weigelt
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Zu einem Brand an der Fassade des Usa-Wellenbads in Bad Nauheim ist es am Freitag gekommen. 40 Badegäste wurden vorsichtshalber evakuiert, es gab keine Verletzten.

Polizei und Einsatzkräfte der Bad Nauheimer Feuerwehr wurden am Freitag ins Usa-Wellenbad gerufen, weil sich dort ein Brand entwickelt hatte. Um 13.10 Uhr ging der Notruf in der Zentralen Leitstelle des Wetteraukreises ein, nur wenige Minuten später waren bereits alle Rettungskräfte am Einsatzort. An der unteren Fassade im hinteren Hallenbad-Bereich (nahe der Black-Hole-Rutsche) war das Feuer entstanden, das sich Richtung Dach fortzusetzen drohte. Die Flammen konnten von Arbeitern schnell eingedämmt werden, die Feuerwehr erledigte den Rest. Verletzt wurde niemand.

Warum der Brand am Gebäude ausgebrochen ist, war kurz nach dem Ende der Löscharbeiten noch nicht geklärt. »Im Außenbereich werden derzeit Arbeiten erledigt«, sagte Stadtbrandinspektor Ronald Neumann. Letzte Vorbereitungen für den Start der Freibad-Saison, wie von der Schwimmbad-Leitung zu erfahren war. Die dort tätigen Handwerker hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen eingeleitet.

Wettrutsch-Finale konnte steigen

»Entdeckt hat das Feuer aber einer unserer Schwimmmeister, der in der Halle tätig ist«, berichtete der Interims-Betriebsleiter des Schwimmbads, Sascha Rieck. Schnell habe das Team des Hauses die Badegäste via Durchsage informiert und mit einer sofortigen Evakuierung begonnen. »Alle 40 Besucher haben das Schwimmbad unverletzt und ohne Panik verlassen.« Kurz zuvor hätten sich noch Schulklassen im Wellenbad aufgehalten.

Die Kurstadt-Feuerwehr blieb auch nach dem Ende der Löscharbeiten am Ort des Geschehens, um das Dach zu öffnen und auf mögliche Glutnester zu kontrollieren. Weitere Brandherde wurden dabei nicht entdeckt. »Da die Geruchsentwicklung auch im Innern des Gebäudes deutlich spürbar ist, wissen wir noch nicht, ob wir heute wieder öffnen können«, sagte Sascha Rieck am Nachmittag. Die Lüftungsanlagen liefen auf Hochtouren.

Erst gegen 17 Uhr wurde endgültig entschieden, das Finale der Wetterauer Wettrutsch-Meisterschaften trotz des Brandes zu veranstalten. Eine erneute Verschiebung war nicht erforderlich.

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