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Andrea Nöchel-Jacobi und Peter Heidt (r.) sind zu Besuch bei Peter Bach, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Dexturis GmbH in Bad Nauheim.

Bezahlbare Wohnungen schaffen

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Bad Nauheim (pm). Der heimische FDP-Bundestagsabgeordnete Peter Heidt und Andrea Nöchel-Jacobi, FDP-Mitglied im Magistrat der Stadt Rosbach, haben die Dexturis GmbH in Bad Nauheim besucht, deren geschäftsführender Gesellschafter Peter Bach ist. Gegenstand des Unternehmens ist der Ein- und Mehrfamilienhausbau mit eigener Planung. »Die Mitarbeiter der Firma Dexturis GmbH sind nur im Homeoffice, wenn es unbedingt notwendig ist.

In den großzügigen Geschäftsräumen kann mit Abstand und Maske sehr gut gearbeitet werden«, heißt es in einer FDP-Pressemitteilung.

Aus Sicht von Peter Bach sei »bezahlbarer Wohnungsbau machbar und die Konzepte stehen«. Nach seiner Auffassung »fehlt nur oft der Wille der Politik, es zu tun, die Akzeptanz der Bevölkerung, es zuzulassen, und die Senkung der Hürden bei Banken, um Finanzierungs- und Fördermittel schnell zur Verfügung zu stellen.« Bach würde sich wünschen, dass »die Politik früher mit den Unternehmen Ideen entwickelt und sich mehr austauscht«. Er berichtete, dass er sowohl in Bad Nauheim über sein Projekt an der Birkenkaute, als auch in Friedberg bezahlbare Wohnungen schaffen werde. In Summe gehe es um rund 30 bezahlbare Wohnungen.

Die FDP stehe für die Schaffung von Wohneigentum, auch zur Altersvorsorge, machte Heidt deutlich. Gerade in Bad Nauheim habe sich die FDP auch sehr intensiv für die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum eingesetzt, schreiben die Liberalen. Hier könne die Fachkenntnis der Firma Dexturis künftig mehr genutzt werden.

Die Auswirkungen der Pandemie nahmen in der Gesprächsrunde einen breiten Raum ein. Ein positiver Aspekt ist laut Peter Bach eine »gute« Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Der Trend gehe zu größeren Wohnungen, da sich viele Mitarbeiter im Homeoffice befänden. Negativ wirke sich Corona jedoch aus, weil ein »massiver Verzug bei den Projekten zu verzeichnen ist«. Bei Banken gebe es Verzögerungen im Bereich der Endfinanzierungen. Bach berichtete, dass der Verzug bei den Projekten viel Geld koste. Die Baubranche bekomme im Wesentlichen keine finanziellen Hilfen, habe aber laufende Kosten.

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