Betreuung an zwei Tagen pro Woche

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Bad Nauheim (pm). Ab Dienstag, 2. Juni, dürfen alle Kita-Kinder unter den Vorgaben des eingeschränkten Regelbetriebs wieder ihre Einrichtung besuchen. »Ab kommender Woche geht es los - auf diese Info haben viele Kinder sicherlich sehnsüchtig gewartet. In den vergangenen Tagen haben wir mit den Leitungen unserer städtischen Kitas an Konzepten gearbeitet, wie die Phase der Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb übergehen kann. Dabei mussten wir berücksichtigen, dass einige Erzieherinnen und Erzieher Risikogruppen angehören und deshalb nicht im Kinderdienst eingesetzt werden können. Für die städtischen Kitas bedeutet das konkret, dass wir allen Familien mit angemeldeten Kindern, unter und über drei Jahren, an zwei Tagen in der Woche eine Betreuung anbieten können«, sagt Erster Stadtrat Peter Krank.

Bei Systemrelevanz weiterhin fünf Tage

»Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen behalten weiterhin den Anspruch auf den bisherigen Betreuungsumfang, auch an fünf Tagen, wenn das erforderlich ist.«

Für die Betreuung gelte die Voraussetzung, dass das Kind sowie alle Mitglieder des gleichen Haushaltes vollständig symptomfrei seien, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Innerhalb der letzten 14 Tage dürfe kein Kontakt zu nachweislich an Covid-19 erkrankten Personen bestanden haben. Auch dürfe kein Auslandsaufenthalt in den letzten 14 Tagen vor dem beabsichtigten Besuch stattgefunden haben. »Die Gruppengrößen werden möglichst klein gehalten und richten sich nach den räumlichen Gegebenheiten«, erläutert Jochen Mörler, Fachbereichsleiter Soziales, Gesundheit, Kultur und Sport.

Regeln fürs Bringen und fürs Abholen

Jede Kita habe dafür einen Plan erarbeitet, der sich auch an den angemeldeten Bedarfen orientiere. »Wir wollen dabei die Gruppenzusammensetzung bei gleichbleibendem pädagogischen Personal konstant halten.« Auch auf dem Außengelände sollten sich die Gruppen nicht mischen. »Die Erzieherinnen und Erzieher werden mit den Kindern Hygieneregeln erarbeiten und einüben.« Hygieneregeln gibt es laut Stadt auch für das Betreten und das Verlassen der Gebäude. Die Bring- und Abholsituation werde durch die Nutzung von Seiteneingängen, die Übernahme im Freien und zeitliche Staffelung so geregelt, dass möglichst wenige Erwachsene aufeinandertreffen. In der Kita gelte für die Eltern zudem Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. Die Familien seien über das Konzept und die neuen Regeln informiert worden.

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