rueg_FDP_BadNauheim_2602_4c_1
+
Die FW/UWG spricht sich klar für den Verbleib der Stadtbücherei am jetzigen Standort aus.

Bekenntnis zum Jugendstilzentrum

  • vonRedaktion
    schließen

Bad Nauheim (pm). Mitglieder der FW/UWG-Fraktion und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. März haben sich bei einem Rundgang durch die Stadt die markantesten Orte angeschaut, um deren Entwicklung es in den kommenden fünf Jahre der nächsten Legislaturperiode gehen wird, heißt es in einer Mitteilung.

Zuerst habe man einen Blick zum Badehaus 3 geworfen, für das die FW/UWG fordert, dass es das dauerhafte Domizil des Jugendstilzentrums und damit auch des Jugendstilvereins werden solle. »Der Verein und auch die Stiftung brauchen hier jetzt ein eindeutiges und klares Bekenntnis, um endlich dauerhafte Planungssicherheit zu haben«, sagt Dr. Wolfgang Hammann, der auch in diesem Jahr wieder für die FW/UWG für den Ortsbeirat und die Stadtverordnetenversammlung kandidiert.

Den Umzug der Stadtbücherei in das Badehaus 3 und die Errichtung eines Theaters im Hinterhof zwischen Badehaus 3 und 4 für über drei Millionen Euro lehne man definitiv ab, da es inzwischen mit der Trinkkuranlage eine sehr gut geeignete Spielstätte gäbe, die derzeit mit viel Geld und großem Aufwand entsprechend hergerichtet wird.

Stadtbibliothek am Standort erhalten

»Die Stadtbibliothek an ihrem jetzigen Standort in diesem einzigartigen Ambiente des Parks, der sich im Besitz der Stadt befindet, muss unbedingt erhalten werden« fordert Dr. Erik Meyer, der erstmalig sowohl für die Stadt also auch für den Ortsbeirat kandidiert.

Nachdem die Idee des Kulturbahnhofs von der Mehrheit der anderen Fraktionen abgelehnt worden sei, müsse man nun die eigenen städtischen Ressourcen bestmöglich ausnutzen. Dies sei in der Trinkkuranlage möglich, wenn auch nicht kostenlos. »Es kann überhaupt nicht sein, dass wir für die Umgestaltung der Trinkkuranlage über 500 000 Euro ausgeben und dann dabei nur von einer Übergangslösung sprechen«, so Fraktionsvorsitzender Markus Theis, der bekräftigt, dass die FW/UWG hier die dauerhafte Lösung für eine Veranstaltungsstätte sieht, die für alle Vereine offen steht. Ein Bau auf fremden Grund mitten im Sprudelhof verbiete sich nach den schlechten Erfahrungen, die man mit dem Badehaus 2 und dem Land bereits in Sachen Therme gemacht habe.

Den Neu- und Erweiterungsbau am Krankenhaus, der zurzeit mit dem Anbau eines weiteren Operationstrakts und der zentralen Sterilisation begonnen habe, unterstütze die FW/UWG uneingeschränkt. »Der Bau am Krankenhausstandort Bad Nauheim sichert die wohnortnahe und umfassende Versorgung für die nächsten Jahrzehnte«, sagt der Mediziner Dr. Wolfgang Hammann dazu. Das Bad Nauheimer Krankenhaus werde nun genau das, was es auch sein solle, nämlich das Krankenhaus für die Wetterauer Bürgerinnen und Bürger in Bad Nauheim. Auch komme nun der eigentliche Verantwortliche, der Wetteraukreis, seiner Verpflichtung und Aufgabe nach, sich um die Versorgung seiner Einwohner zu kümmern und diese Last nicht auf die Stadt Bad Nauheim abzuwälzen.

Auch beim Thema Eisstadion müsse man neue Wege gehen. Egal, welche Lösung man am Ende finden werde, um den traditionsreichen Bad Nauheimer Eishockeysport weiterführen zu können, könne das die Stadt nicht auch noch zusätzlich leisten. Hier fordere die FW/UWG die Unterstützung von Land und Bund ein, heißt es abschließend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare