Dogge Ella präsentiert das Panini-Stickeralbum, in dem man sie und weitere Tiere sammeln kann. Hier sieht man auch, wie gerne Ella Sachen in ihrem Maul trägt.
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Dogge Ella präsentiert das Panini-Stickeralbum, in dem man sie und weitere Tiere sammeln kann. Hier sieht man auch, wie gerne Ella Sachen in ihrem Maul trägt.

Petfluencer

Bad Nauheimer Dogge Ella ist ein Internet-Star - und nun auch als Sticker in einem Panini-Album

  • VonSophie Mahr
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Tierbilder sind im Internet beliebt. So wundert es nicht, dass es »Petfluencer« gibt. Neu ist, dass man diese als Sticker sammeln kann. Mit dabei ist auch die Dogge Ella aus Bad Nauheim.

Wer kennt sie nicht - die Panini-Stickeralben? Ganz neu ist das »Petfluencer«-Album. Ein Album, in dem Sticker von tierischen Internet-Stars gesammelt werden können. Mit dabei ist auch der Wetterauer Instagram-Star, Dogge Ella aus Bad Nauheim.

Dogge Ella hat 2019 den German-Petfluencer-Award gewonnen

Bereits 2019 wurde Ella als Micro-Petfluencer des Jahres der German-Petfluencer- Awards ausgezeichnet. Als Micro-Petfluencer zählen Accounts zwischen 10 000 und 50 000 Followern - also Leuten, die ihr Profil abonniert haben. Da der Award für 2020 coronabedingt entfallen musste, habe der Veranstalter gefragt, ob sie nicht Lust hätten, bei einem Panini-Album dabei zu sein, erzählt Julie McQuistion, Ellas Frauchen. »Da sind wir mega stolz drauf. Das ist echt eine Auszeichnung.«

In dem Album können 196 Sticker von weltweiten tierischen Internet-Phänomenen gesammelt werden. Jeder Tier-Star erhält einen Sticker. »Ella ist die Nummer 187 und sogar ein Glitzersticker«, sagt McQuistion. In dem Album gibt es verschiedene Kategorien. Ella findet sich in der Rubrik »Home sweet home - zu Hause ist es am Schönsten«. Dort gibt es Sticker von Tieren aus Deutschland.

Ellas Sticker hat die Nummer 187 und glitzert. Darauf steht ihr Instagram-Nutzername.

Eine Hünding mit mehr als 30.000 Followern auf Instagram

Die Dogge hat auf Instagram unter dem Namen »Myotherusernameisbetter« über 30 000 Follower. Als professioneller Account sei er ursprünglich nicht geplant gewesen. »Das kam ziemlich überraschend«, sagt McQuistion. »Das Profil habe ich 2015 erstellt. Es sollte ein digitales Fotoalbum für Bilder von Ella werden. Die Fotos wurden mit der Zeit immer besser. Es ist was Besonderes, andere Doggen-Besitzer weltweit kennen zu lernen.«

2018 wurden Ella und Frauchen Julie von Tony-the-petfluencer-agency angesprochen, ob sie Lust hätten, bei den Petfluencern mitzumachen. Tony hat 2019 auch den German-Petfluencer-Award verliehen. Seitdem war Dogge Ella nicht nur auf Instagram, sondern auch in Funk und Fernsehen zu sehen. Trotz der Erfolge wird der Doggen-Account weiterhin als Hobby betrieben. »Das ist mir ganz wichtig«, sagt McQuistion. »Der Hund soll Spaß haben, und ich will auch Spaß haben. Es geht nur darum, Freude zu verbreiten, den Leuten gute Laune und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.« Wenn McQuistion doch mal ein Produkt bewerbe, dann nur, wenn sie auch wirklich dahinter stehe.

Zwischen einer und drei Stunden Zeit pro Tag für die Hunde-Fans

Für das Hobby nimmt sich McQuistion zwischen einer und drei Stunden am Tag Zeit. »Die Fotos entstehen meistens spontan. Handy oder Kamera sind immer an der Frau«, sagt McQuistion. »Ich nehme mir täglich Zeit für meine Follower und beantworte Fragen oder Kommentare. Außerdem like ich den Content von Leuten, denen ich folge. Beim Social Media geht es um die Kommunikation.«

Für besondere Anlässe wie zum Beispiel Ostern mache McQuistion auch Shootings mit Ella. »Wenn Ella Lust hat, dauert das Shooting nur fünf bis sechs Minuten. Die meiste Zeit beansprucht die vorherige Planung. Und natürlich hinterher die Bildbearbeitung.« Wenn die Dogge mal keine Lust auf ein Shooting habe, sei das kein Problem. »Dann lassen wir es einfach. Es soll kein Stress für sie sein. Ich habe genug Bilder im Vorrat.« Nach einem erfolgreichen Shooting bekomme Ella ein Leckerli.

Corona verändert den Alltag von Dogge Ella und Besitzerin Julie McQuistion

Auf die Bilder der Dogge habe die Corona-Pandemie keinen Einfluss gehabt. Dennoch merke man diese auch im Hunde-Alltag. »Wir konnten die Zeit noch intensiver miteinander verbringen. Aber es fehlt, mal in die Stadt zu gehen und einen Kaffee zu trinken. Ella ist immer mit dabei«, sagt McQuistion. Die Spaziergänge seien dafür noch ausgiebiger geworden. »Ella liebt lange Spaziergänge. Meist laufen wir fünf Kilometer. An den Wochenenden noch länger.«

Durch die Beschränkungen seien auch die Hundekontakte weniger geworden. Wenn es möglich ist, soll der elfte Geburtstag der Dogge im Sommer wieder mit den Hundekumpeln gefeiert werden. Bei Ellas zehntem Geburtstag waren vier Doggen, eine Bulldogge, ein Yorkshire Terrier und ein Labrador zu Besuch. »Es gab sogar einen richtigen Hundekuchen«, erzählt McQuistion. »Es wäre schön, Ellas elften Geburtstag richtig groß zu feiern. Bis dahin wollen wir die gemeinsame Zeit genießen. Das ist etwas Wertvolles.«

So kam es zum User-Namen »myotherusernameisbetter«

Ellas Instagram-Name ist etwas ungewöhnlich. »Eigentlich wollte ich etwas mit Ella im Namen haben. Doch die waren alle schon vergeben«, sagt Julie McQuistion. »Darüber habe ich mich mit einer Freundin auf Englisch unterhalten. Ich sagte, meine anderen Usernamen wären besser, und so entstand der Name ›myotherusernameisbetter‹ «. Inzwischen wolle McQuistion den Namen auch gar nicht mehr ändern.

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