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Beim Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurth können die Kita-Kinder viele Fragen loswerden und die Ausrüstung bestaunen.

Attraktionen für die Kinder

  • Vonred Redaktion
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Bad Nauheim-Steinfurth (pm). Große Aufregung in der Kindertagesstätte »Zauberwald«: Kürzlich brummte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurth den Lindenweg hinauf, um sich den 85 Kindern auf dem Mitarbeiterparkplatz der Kita vorzustellen.

Organisiert hatte den Ausflug des Fahrzeugs Herr Leichner, Vater eines Kindes aus der Kita, der selbst bei der örtlichen Feuerwehr aktiv ist. Sogar die Kinder der Gruppe U3 waren mittendrin und konnten das Fahrzeug genauestens inspizieren. Zu zweit zeigten die Feuerwehrmänner den Kids der vier Gruppen geduldig alle Geräte und fanden auf jede Frage eine Antwort. »Die Kinder haben den Feuerwehrleuten Löcher in den Bauch gefragt«, sagte Erzieherin Claudia Schwarz und lachte.

Mit Laternen, Pferd und Sankt Martin

»Sie konnten sich reinsetzen und durften sogar mit der Kübelspritze spritzen«, ergänzte Kita-Leiter Stephen De Pretto. Über zwei Stunden nahmen sich die beiden Feuerwehrmänner Zeit, und es kam sogar das »Balaulicht«, wie einer der Knirpse es bezeichnete, zum Einsatz.

»Das war wirklich eine gelungene Aktion und das Highlight der Woche«, freute sich De Pretto über den aufregenden Vormittag. »Vielen Dank auch an dieser Stelle für den Einsatz der beiden Feuerwehrleute Herr Leichner und Herr Hess, die ihre Freizeit dafür geopfert haben.«

Und es gab eine weitere besondere Veranstaltung: Nachdem im vergangenen Jahr aufgrund der coronabedingten Einschränkungen der St.-Martins-Umzug nur innerhalb der Gruppen stattgefunden hatte, um nicht komplett auszufallen, wurde diesmal erstmalig der Umzug durch den Elternbeirat der Kita veranstaltet, und er sollte etwas Neues bieten. Die Kinder trafen sich in Begleitung von Familie und Freunden mit ihren Erziehern auf dem Parkplatz der Steinfurther Sporthalle. Voller Vorfreude bestaunten die Kinder abwechselnd die liebevoll gestalteten Laternen und St. Martin auf seinem Pferd. Nach den ersten Liedern, unterstützt durch das Gitarrenspiel dreier Erzieherinnen und Erzieher, marschierten sie los. Angeführt von Ross und Reiter liefen sie die Karlsbader Straße den Berg hinauf. Vom Dorngraben ging es dann übers Feld in Richtung Ranch. Auf einem Zwischenstopp im Feld wurde wieder gesungen, und St. Martin teilte seinen Mantel mit einem armen, frierenden Mann. Dort trennte sich der Zug von St. Martin und versammelte sich auf dem Gelände des Geflügelzuchtvereins.

Großer Einsatz der Geflügelzüchter

Pfarrer Nickel hielt auf der Ranch eine Andacht über die Hintergründe des St.-Martin-Festes, bevor sich die Teilnehmer für Speisen und Getränke anstellen konnten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben Glühwein, Kinderpunsch und kalten Getränken, gab es heiße Würstchen und Weckmänner. Ein besonders großer Weckmann - eine Spende der Bäckerei Steinmüller - wurde höchstbietend von Ali Hashimzada ersteigert, und der Abend konnte gemütlich ausklingen.

Der Geflügelzuchtverein hatte nicht nur das Vereinsgelände zu Verfügung gestellte und bei Verkauf, Auf- und Abbau tatkräftig unterstützt, sondern auch die Brötchen für die Würstchen und obendrein einen Geldbetrag gespendet.

Das Kita-Team hatte mit den Kindern die Laternen gebastelt, die Lieder eingeübt und bei Vorbereitung und Durchführung den Elternbeirat unterstützt. Die Feuerwehr hatte für die Absperrung der Straße »Zum Sauerbrunnen« gesorgt Der Erlös und die Spenden kommen dem Förderverein der Kita zugute.

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