Symbolisch: Geschäftsführung und Aufsichtsrat von Eurobaustoff, Verantwortliche aus dem Rathaus und der Architekt beim Spatenstich.
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Symbolisch: Geschäftsführung und Aufsichtsrat von Eurobaustoff, Verantwortliche aus dem Rathaus und der Architekt beim Spatenstich.

Anbau Eurobaustoff: Heiße Phase in kalter Jahreszeit

Bad Nauheim (pm/bk). Die parlamentarischen Gremien und die Stadtverwaltung haben die notwendige Änderung des Bebauungsplans »Auf dem Schützenrain« zwar noch nicht endgültig vollzogen, doch die Verantwortlichen des Unternehmens Eurobaustoff stehen bereits in den Startlöchern für einen Erweiterungsbau. Im Januar soll es losgehen.

Voller Vorfreude haben kürzlich Geschäftsführung und Aufsichtsrat von Eurobaustoff, Bürgermeister Armin Häuser, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Jürgen Patscha und der Architekt des Anbau-Projekts, Ralph Donnermann, Erde in die Luft geworfen. Auch wenn der erste Spatenstich aufgrund bürokratischer Hindernisse zunächst ein symbolischer Akt war und der Baubeginn noch etwas auf sich warten lässt, feierten die rund 200 Bad Nauheimer Mitarbeiter der Einkaufskooperation Eurobaustoff nach einjähriger Vorbereitung den Startschuss für die Erweiterung des Zentralstandorts. Immerhin: Die Planungsphase ist abgeschlossen, wenn der Winter mitspielt, dürften Anfang des neuen Jahres Bauwagen, Bagger und Kran anrollen. Dann beginnt in der kalten Jahreszeit die heiße Bauphase des Projekts.

»Der Anbau für 120 Arbeitsplätze ist mehr als nur eine Erweiterung. Es ist die konsequente Fortsetzung einer erfolgreichen Wachstumsstrategie in den letzten Jahren und einer immer anspruchsvolleren Bereitstellung von Dienstleistungen und Konzepten für unsere mittelständischen Baustoff-Fachhändler«, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Ulrich Wolf. Mehr Platz, mehr Arbeitskräfte, mehr Dienstleistung auf der einen Seite, mehr Schlagkraft bei Fachhändlern, mehr Marktbedeutung für die Kooperation, mehr Chancen im europäischen Ausland auf der anderen.

»Ein Anbau schafft nicht nur Raum für Menschen, sondern auch Spielraum für neue Ideen, Konzepte, Aktivitäten und Ausbildung«, sagte Wolf.

Sich mit der Zukunft intensiv auseinanderzusetzen, gelinge aber nur mit einer grundsoliden wirtschaftlichen Basis. »Und die haben wir uns in den letzten zehn Jahren unter dem Namen Eurobaustoff geschaffen«, ist der Vorsitzende überzeugt. Diese Nachrichten hörten nicht nur die Vertreter der Stadt gerne, sondern vor allem die Mitarbeiter am Standort Bad Nauheim. Mit einem Glas Punsch oder Glühwein wurden schon mal Umzugspläne geschmiedet und Büroräume eingeteilt.

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