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An dieser Stelle nahe des Ortsausgangs Richtung Wisselsheim die Rödgener Hauptstraße zu überqueren, kann gefährlich sein. Eine Bedarfsampel soll die Lage entspannen.

Ampel soll bald kommen

  • Christoph Agel
    vonChristoph Agel
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Bad Nauheim-Rödgen (agl). Seit Jahren brennt Kindern und Eltern das Thema »Sicherer Schulweg zur Wettertalschule« in Rödgen unter den Nägeln. Weil einige Fahrzeuge in der Rödgener Hauptstraße - am Ortsausgang Richtung Wisselsheim - zu schnell unterwegs sind, begleiten Eltern ihre Kinder auf dem Schulweg, damit sie diese Gefahrenstelle möglichst sicher passieren können.

Vor allem Kinder aus dem Bad Nauheimer Goldsteingebiet sind betroffen.

Nun gibt es ein konkretes Signal dafür, dass die Gefahrenstelle bald entschärft werden dürfte: Auf Nachfrage der WZ teilte Bürgermeister Klaus Kreß mit, im ersten Halbjahr 2021 sei mit der Installation einer Bedarfsampel zu rechnen. Das Geld sei im Haushaltsplan eingestellt, die Vergabe werde gerade vorbereitet .

Wie die WZ berichtet hat, zieht sich die Diskussion über diese Gefahrenstelle bereits seit Jahren hin. Zunächst sollte dort eine Querungshilfe gebaut werden. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch daran, dass die Straße dort zu schmal ist. Argument: Eine Querungshilfe würde es den Winterdienst-Fahrzeugen unmöglich machen, die Stelle zu passieren. Daraufhin strebte die Stadt die Installation einer Bedarfsampel an. Dagegen wiederum hatte der Regionale Verkehrsdienst der Polizei etwas einzuwenden: Für eine solche Ampel seien dort zu wenige Autos und zu wenige Fußgänger unterwegs, zudem gelte Tempo 30. Die Stadt setzt sich über diesen Einwand hinweg und setzt auf die Bedarfsampel, auf dass die Schulkinder bald möglichst sicher die Straße überqueren können.

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