Im Tagungs- und Konferenzhotel Dolce sind Trainer aus der Wetterau für das neue "Weframe One" geschult worden. Es verfügt über ein spezielles Display mit besonderen Funktionen. 	FOTO: DOLCE BY WYNDHAM BAD NAUHEIM
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Im Tagungs- und Konferenzhotel Dolce sind Trainer aus der Wetterau für das neue »Weframe One« geschult worden. Es verfügt über ein spezielles Display mit besonderen Funktionen. FOTO: DOLCE BY WYNDHAM BAD NAUHEIM

Alternative zu Beamer oder Flipchart

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Bad Nauheim (pm). No business as usual: Meetings, Tagungen und Schulungen sind seit Monaten aufgrund der Corona-Krise größtenteils komplett gestrichen. Das bekommen Veranstaltungsorte wie das Tagungs- und Konferenzhotel Dolce deutlich zu spüren, aber auch selbstständige Trainer.

Eine Pandemie wie diese kann sich existenzbedrohend auswirken. Als Zeichen der Solidarität beteiligte sich das Dolce an einer Hilfsaktion der Weframe AG. Das 2016 gegründete Start-up mit Sitz in Planegg bei München schulte Trainer aus Rosbach, Wettenberg und Ober-Mörlen in der Handhabung eines sogenannten »Weframe One«.

Dolce öffnet wieder am 1. Juli

Das hat ein besonderes Display, eine Ultra-Weitwinkel-Kamera sowie ein integriertes Soundsystem mit Subwoofer und Mikrofonen. Die neue Tagungstechnik sei bestens für Videokonferenzen geeignet, die gerade in der aktuellen Situation enorm an Bedeutung gewonnen haben. Nach dem Training unter coronabedingten Sicherheitsmaßnahmen werden die Teilnehmer zusätzlich mit einer finanziellen Unterstützung des Herstellers bedacht. Die Veranstaltung sei zugleich ein Testlauf für die Wiedereröffnung des Hotels am 1. Juli.

Das Dolce setze zukünftig vermehrt auf diese interaktive Technik für digitale Meetings. Veranstaltungen, bei denen ein Live-Publikum vor Ort sich mit Teilnehmern oder Referenten rund um den Globus austauschen kann, werden, wie die Unternehmensverantwortlichen schreiben, auch nach Corona noch hoch im Kurs stehen. Vorgaben bezüglich Gruppengrößen und eine sichere Distanz könnten aber durch die digitalen Erweiterungen leicht eingehalten werden.

Besonders überzeugte die Teilnehmer der interaktive Bildschirm, der als Alternative zum klassischen Meeting-Equipment wie Beamer, Flipchart oder Pinnwand bei einem Meeting eingesetzt werden könne. Auf diesem 86 Zoll großen Bildschirm kann man gleichzeitig schreiben, zeichnen, Videos abspielen, Fotos teilen und alles direkt bearbeiten. Die Inhalte seien im Anschluss für das gesamte Team immer und überall als Download verfügbar. Die Bedienung sei intuitiv, beinhaltet eine Cloud-Software, die speziell für Gruppenarbeit entwickelt wurde. Die Teilnehmer können mit eigenen Mobilgeräten am Meeting teilnehmen. Das soll Dynamik und Produktivität steigern sowie Teamwork fördern. Workshops und Seminare sollen, so die Verantwortlichen, mit Einsatz des interaktiven Geräts strukturierter ablaufen und zu besseren Ergebnissen führen.

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