Änderungen bei Stadtwerken

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Bad Nauheim (pm). Die Stadtwerke haben am Montag das Kundenzentrum in der Hohen Straße vorerst für den Publikumsverkehr geschlossen und setzen auf Telefon- und Onlineservice. In den Stadtbussen bleiben die vorderen Türen geschlossen, der Ticketverkauf im Bus wird ausgesetzt. Dies alles geht aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke hervor.

»Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens in Deutschland haben wir uns zu dieser Vorsichtsmaßnahme entschlossen. Sie gilt bis auf Weiteres und ist ein Beitrag, die Ansteckungsgefahr und Ausbreitung zu vermeiden oder wenigstens zu verringern«, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Drausnigg.

Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon

Die Mitarbeiter könnten fast alle Anliegen von Kunden auch telefonisch, per E-Mail oder online über das Kundenportal auf der Homepage bearbeiten und lösen. Das Service-Team ist weiterhin per E-Mail an kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de oder unter Tel. 0 60 32/80 78 88 erreichbar.

»Bei uns gelten hohe Sicherheitsstandards. Dazu zählt auch die Unterweisung zum Infektionsschutz unserer Mitarbeiter«, betont Drausnigg.

»Gut gerüstet für Ausnahmefälle«

Dabei orientiere man sich an den Maßgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundes- und Landesbehörden und passe die getroffenen Maßnahmen je nach Entwicklung entsprechend an, ergänzt er. Die Stadtwerke stünden in engem Austausch mit der Stadt Bad Nauheim, den Verbänden und den zuständigen Behörden.

Das Energieunternehmen sei insgesamt gut gerüstet für mögliche Ausnahmefälle, heißt es weiter in der Pressemitteilung. »Wir betreiben die Energie- und Wassernetze in der Stadt und nehmen unsere Verantwortung für die Versorgung der Einwohner sehr ernst«, erläutert Drausnigg. Energieversorgungsunternehmen seien als Betreiber von grundlegender Infrastruktur in Deutschland gesetzlich verpflichtet, ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Versorgungsnetz zu betreiben. »Dieser Pflicht können und werden wir auch in Krisenfällen nachkommen«, betont der Stadtwerkechef. Als zusätzliche Maßnahme habe man Mitarbeiter auf die Bedeutung und Anwendung des Infektionsschutzes vor Grippe- und Coronaviren hingewiesen.

Busfahrer verkaufen keine Fahrkarten

Auch in den Stadtbussen greifen Sicherheitsmaßnahmen: Ab sofort bleibt die vordere Tür in den Bussen auf allen Linien für den Fahrgastverkehr gesperrt, ebenso die erste Sitzreihe hinter dem Fahrer. Für den Einstieg nutzen Fahrgäste die hintere Bustür.

Damit einher geht auch, dass vorübergehend Busfahrer keine Fahrausweise verkaufen. Die Gäste werden mit einem Hinweis an den Türen darüber informiert. Sie werden zudem gebeten, ihre Fahrkarte bereits im Vorfeld am Automaten oder ein mobiles Ticket zu erwerben.

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