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Dirk M. Fellermann (l.) und Mark Griffin (r.) gratulieren am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim Monika Pietz und Hans Joachim Weiß jeweils zum 40-jährigen Dienstjubiläum.

40 Jahre im Dienste der Patienten

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Bad Nauheim (pm). Kollegen mit langer Treue zu einem Unternehmen werden in dieser schnelllebigen Zeit immer seltener. Etwas ganz Besonderes war deshalb am Freitag die Ehrung von gleich fünf »40-Jährigen« im Gesundheitszentrum Wetterau (GZW). »Wir danken Ihnen - und natürlich auch Ihren Kolleg*innen, die heute auf eine 25-jährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken - sehr herzlich für Ihr überdurchschnittliches Engagement und Ihre jahrzehntelange Verbundenheit zu unseren Krankenhäusern, zu unseren Patient*innen und damit zu den Menschen dieser Region«, betonte GZW-Geschäftsführer Dr.

Dirk M. Fellermann. Mit Rücksicht auf die pandemiebedingten Einschränkungen fanden die Ehrungen dezentral in Bad Nauheim und in Schotten statt.

Gemeinsam mit Pflegedienstleiter Mark Griffin gratulierte Fellermann im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim Monika Pietz und Hans Joachim Weiß. Pietz trat nach ihrer Ausbildung bei der Rot-Kreuz-Schwesternschaft Oranien in Wiesbaden 1981 als 20-jährige Kinderkrankenschwester in die Dienste der geburtshilflichen Abteilung des Bad Nauheimer Krankenhauses. Bis heute arbeitet sie auf der Entbindungsstation, aktuell mit einer Dreiviertelstelle. Weiß, Jahrgang 1960, absolvierte seine Ausbildung zum Krankenpfleger im Kreiskrankenhaus in Lich und ließ sich anschließend zum Fachkrankenpfleger Intensiv/Anästhesie weiterbilden. 1992 wechselte er ans Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, wo er ein knappes Jahr später die pflegerische Leitung der Anästhesie-Abteilung übernahm, kurze Zeit darauf zusätzlich die Leitung des Anästhesiepflegedienstes sowie die pflegerische Leitung der Notfallaufnahme und Reanimation. Vor fünf Jahren wurde er zur übergeordneten Leitung der Anästhesie-Abteilungen Bad Nauheim und Friedberg ernannt.

Im Kreiskrankenhaus Schotten wurde Fellermann von Standortleiter Markus Appel und Pflegedienstleiterin Jana Wuttke zu seiner Gratulation für Astrid Dambmann, Friederike Ladner und Elisabeth Möser begleitet. Dambmann begann 1981 ihre Krankenpflege-Ausbildung im damals noch kreiseigenen Bürgerhospital Friedberg und wechselte nach deren Ende als Krankenschwester ans Krankenhaus Schotten, wo sie auf mehreren Stationen und als Hauptnachtwache in der Notaufnahme arbeitete. 1993 übernahm sie die stellvertretende Leitung der Intensivstation, 1994 absolvierte sie die Ausbildung zur Stationsleitung. Seit 2012 ist sie im Kardiologischen Kreislauflabor tätig.

Ebenso wie Dambmann absolvierte Ladner von 1981 bis 1984 ihre Ausbildung in der Krankenpflege im Bürgerhospital Friedberg, und gemeinsam gingen beide anschließend ans Kreiskrankenhaus Schotten. Ladner ließ sich 1991 zur Stationsleitung weiterbilden und arbeitete in den folgenden zwei Jahren in dieser Funktion auf Station 3. Nach einem kurzen Intermezzo in der BfA-Kurklinik Römerwall in Bad Salzhausen kehrte sie 1995 auf Station 2 des Kreiskrankenhauses Schotten zurück, deren stellvertretende Leitung sie kurze Zeit später übernahm. Seit 1998 leitet sie die Geschicke der Endoskopie des Kreiskrankenhauses.

Elisabeth Möser, allseits »Schwester Lissy« genannt, gehört am Bürgerhospital Friedberg zum selben Ausbildungslehrgang wie ihre beiden Kolleginnen und ging ebenfalls 1984 als Krankenschwester ans Kreiskrankenhaus Schotten. Zwischen 1985 und 2017 hatte sie die Leitung unterschiedlicher Stationen inne. Nach längerer Erkrankung kehrte sie 2017 als Krankenschwester auf Station 1 zurück, wo sie bis heute arbeitet.

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