Drogenprozess

Aussagen von Beschuldigten verschoben

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Gießen/Butzbach (con). Holpriger Start in Drogen-Prozess: Nachdem bereits der Prozessauftakt um mehrere Fälle von Drogenhandel, Geldwäsche und weiteres gegen drei Männer und zwei Frauen aus Biebertal, Butzbach, Kirch-Göns und Wächtersbach wegen einer Quarantäne Anordnung verschoben werden musste, stand nach der verspäteten Eröffnung des Verfahrens in der vergangene Woche auch der zweite Verhandlungstag unter keinem günstigen Stern.

Die beiden Angeklagten Frauen, eine 43-Jährige aus Biebertal und eine 33-Jährige aus Wächtersbach, ließen von ihren Strafverteidigern erklären, dass ihre geplanten Einlassungen nicht wie geplant stattfinden können. Die 33-Jährige will sich gerne zu den Vorwürfen gegen ihre Person erklären, doch dies nur in Gegenwart ihrer beiden Verteidiger. Da einer ihrer beiden Anwälte am Montag jedoch bei einer anderen Verhandlung involviert war, wurde ihre Einlassung auf kommende Woche verschoben.

Im Fall der 43-Jährigen liegt die Sachlage aber etwas anders: Wie Ende der vergangenen Woche bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche gegen die Angeklagte aufgenommen. Da dieses jedoch in Verbindung zu den aktuell verhandelten Vorwürfen stehen könnte, verlangen ihre Verteidiger zuerst Akteneinsicht in das neue Verfahren, bevor sie ihre Einlassung tätigen kann.

Allerdings steht die Bereitschaft der 43-Jährigen zu einer Einlassung weiterhin fest. So blieb dem Vorsitzenden Richter Jost Holtzmann nichts anderes übrig, als den Verhandlungstag unverrichteter Dinge zu beenden.

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