gaed_Auslaenderbeirat_nma__4c_1
+
Isil Yönter (vorne, Mitte) bleibt Vorsitzende des Ausländerbeirates. Einer ihrer Stellvertreter ist Giuseppe Indraccolo (rechts).

Ausländerbeirat will politischer werden

  • vonNiklas Mag
    schließen

Bad Vilbel (nma). Am Donnerstagabend konsitutierte sich der Bad Vilbeler Ausländerbeirat. Die Motivation ist groß, denn Ausländerbeiräte dürfen seit Neuestem nicht nur beraten, sondern auch das politische Geschehen in der Stadt mitgestalten. Mit 8,88 Prozent konnte der Bad Vilbeler Ausländerbeirat die Wahlbeteiligung steigern. “Ein tolles Ergebnis.

Aber da ist natürlich noch Luft nach oben„, findet die Vorsitzende Isil Yönter, die ihre neuen Kollegen im Kultur- und Sportforum Dortelweil empfing. Giuseppe Indraccolo habe mit 16,15 Prozent ein beeindruckendes Ergebnis eingefahren, dicht gefolgt von Stanislava Emilova Stoyanova mit 16,06 Prozent.

Isil Yönter erklärte, das Amt der Vorsitzenden zwar weiterführen zu wollen, aber eine mögliche Kandidatur von Indraccolo zu unterstützen. Dieser erklärte aber: “Ich bin erstmalig Teil dieses Gremiums und glaube, dass es daher besser ist, wenn ich mich erst einmal in Ruhe einarbeiten kann.„ Isil Yönter bleibt somit Vorsitzende. Guiseppe Indraccolo wurde ebenso zu ihrem Stellvertreter gewählt wie Stanislava Emilova Stoyanova zu Yönters Stellvertreterin. Sie konnte bei der Sitzung nicht anwesend sein, stellte sich aber schriftlich vor. Schriftührer sind künftig Quoc Phong Pham und Soulafa Albahri.

“Neun Personen sitzen im Ausländerbeirat, vier davon sind jetzt ganz neu dabei„, fasst Isil Yönter zusammen. “Wir haben in der Vergangenheit Ausstellungen gemacht, Seminare und auch große Veranstaltungen. Aber wir wollen politischer werden„, erklärt sie. Denn erstmalig hat der Ausländerbeirat ein Antragsrecht, ist also nicht nur beratend tätig, sondern kann eigene Anliegen in die Stadtverordnetenversammlung tragen. “Das ist uns auch sehr wichtig.„ Als einer der ersten Schritte will man sich den Koalitionsvertrag von CDU und SPD genauer anschauen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare