"Meet a Jew"

Antisemitismus entgegentreten

  • vonred Redaktion
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Nidderau(pm). Antisemitische Haltungen erkennen und die Bereitschaft wecken, dem Antisemitismus entgegenzutreten, das war das Ziel eines Workshops, den die Klasse 10A2 der Bertha-von-Suttner-Schule auf Anregung ihrer Klassen- und GL-Lehrerin, Karin Braun, einen Vormittag lang durchgeführt hat.

Konzipiert und betreut wurde die Veranstaltung von der Deutschen Gesellschaft in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Vom jüdischen Leben im Mittelalter über das 19. Jahrhundert, die Zeit des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart spannte sich der thematische Bogen, dem sich die Jugendlichen in verschiedenen Arbeitsgruppen mit anschließenden Präsentationen widmeten, und der ihnen Einblicke in den Alltag, die Bräuche und die Religiosität der jüdischen Bevölkerung ermöglichte.

Wie es sich hier und heute anfühlt, als Jude in Deutschland zu leben, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der abschlussbezogenen Gymnasialklasse anschließend im Gespräch mit zwei jüdischen Studenten, die den Fragen der Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen.

Das aktuelle jüdische Leben in Deutschland aus erster Hand kennenzulernen, das ist die Idee hinter "Meet a Jew". Unter dem Motto "Miteinander statt übereinander reden!" vermittelt das Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland ehrenamtliche jüdische Jugendliche und Erwachsene an Schulen. Im Vordergrund steht weniger die Vermittlung von Wissen, sondern der lebendige und niedrigschwellige Austausch auf Augenhöhe.

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