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Der Tunnel für die Altenstädter Amphibien an der B 521 ist erneuert worden.

Zufluchtsort für Igel und Vögel

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Altenstadt (pm). Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den Naturschutz, wie der NABU Altenstadt in einer Pressemitteilung verdeutlicht: Viele Aktionen und Maßnahmen seien durch die Vorgaben und Regeln nur stark eingeschränkt möglich. Auch hier sei Durchhalten angesagt.

Neuer Tunnel für Amphibien

Während Corona und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen große Auswirkungen auf alle Bereiche des menschlichen Lebens haben, sieht das in der Tier- und Insektenwelt anders aus. Pünktlich Ende Februar machten sich beispielweise die Altenstädter Amphibien wieder auf ihre alljährliche Reise über die B 521 zum Karl-Winther-Teich, wenn auch in kleinerer Anzahl als sonst wegen der kalten Witterung. Dennoch gab es hierbei laut NABU einige Neuerungen: Nicht nur die Straße wurde erneuert, sondern auch die Amphibienleiteinrichtung. Wie schon seit den 1980er Jahren unterstützten die Gemeinde und der NABU die Amphinien dabei, ihren Fortpflanzungsort in dem naturnahen Gewässer zu erreichen. “Dies ist heutzutage allerdings nur in kleineren Gruppen, mit Mindestabstand sowie mit einer Genehmigung des Gesundheitsamtes möglich.„

Auch andere Naturschutzmaßnahmen seien aufgrund der Pandemie stark eingeschränkt. Trotzdem war es dem NABU möglich, ein weiteres Projekt im Winter umzusetzen: An der Vereinshütte am Domok kann man neuerdings eine Art Riesenweidenkorb bestaunen. Der sieht nicht nur schön aus, sondern bietet vor allem einen Zufluchtsort für Igel und Vögel. Hierzu wurden dickere Weidenäste in den Boden gerammt und die dünneren dann drumherum geflochten.

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