Betriebsleiterin Ann Kathrin Bergmann wird von Dr. Reinhard Stöhring geimpft.	FOTO: PM
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Betriebsleiterin Ann Kathrin Bergmann wird von Dr. Reinhard Stöhring geimpft. FOTO: PM

Nächste Impfung steht bald an

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Altenstadt (pm). Die Awo-Seniorenresidenz ist eins der Altenheime, in denen mit den kreisweiten Corona-Impfungen begonnen wurde. »Es fühlt sich an wie ein großes Geschenk. Viele Bewohner berichten, dass sie sehr dankbar sind, diese Gelegenheit zu erhalten«, sagt Betriebsleiterin Ann Kathrin Bergmann.

Dass in Altenstadt gleich zu Jahresbeginn geimpft wurde, liegt daran, dass in der Seniorenresidenz noch keine Corona-Infektion bekannt wurde: In diesen Einrichtungen wird bevorzugt geimpft. »Viele Unterlagen mussten in kurzer Zeit ausgefüllt und an das Impfteam weitergeleitet werden«, berichtet Bergmann. Die Unterlagen waren von den Bewohnern selbst oder deren gesetzlichen Vertretern zu unterzeichnen. Am Impftag traf ein Team aus drei Ärzten sowie medizinischem Fachpersonal, begleitet von zwei Mitarbeitern der Malteser, morgens um 9 Uhr im Heim ein. Eine halbe Stunde später startete die Impfaktion, und nach rund zweieinhalb Stunden waren alle 80 Dosen verabreicht.

Im Vorfeld waren die Medikamente und Diagnosepläne für jeden Bewohner dokumentiert worden, wie Bergmann erläutert. So habe nicht jeder am Impftag seine individuelle Krankengeschichte erläutern müssen. Außerdem hätten die Ärzte so die Impftauglichkeit gut einschätzen, die Medikamente sichten und individuell dazu beraten können.

Kein Impfwilliger habe wegen seiner Vorerkrankungen oder besonderer Medikation ausgeschlossen werden müssen. Bewohnern, die blutverdünnende Medikamente nehmen, sei die Impfung durch spezielle Nadeln und eine engmaschige Kontrolle durch die Einrichtungsmitarbeiter ermöglicht worden. »Alle Bewohner und Mitarbeiter haben die Impfung ohne Vorkommnisse oder allergische Reaktionen überstanden«, sagt Bergmann.

Freudig werde nun die nächste Impfung in drei Wochen erwartet. Mitarbeiter, die zunächst noch Bedenken gehabt hätten, hätten mittlerweile signalisiert, dass sie bei der nächsten Runde dabei sind. 15 der 70 Bewohner entschieden sich laut Bergmann gegen eine Impfung.

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