Die Mitglieder des NABU aus Altenstadt haben im Heegheimer Steinbruch gearbeitet. Wegen der Lage innerhalb des Steinbruchs kann das Schnittgut nicht abtransportiert werden. Deshalb wird es in Abstimmung mit den Ämtern vor Ort verbrannt. 	FOTO: PV
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Die Mitglieder des NABU aus Altenstadt haben im Heegheimer Steinbruch gearbeitet. Wegen der Lage innerhalb des Steinbruchs kann das Schnittgut nicht abtransportiert werden. Deshalb wird es in Abstimmung mit den Ämtern vor Ort verbrannt. FOTO: PV

Immer im Einsatz für die Natur

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Altenstadt (pm). Beim NABU begann das Jahr mit vollem Elan: Schon zweimal trafen sich die Naturschützer im Steinbruch von Heegheim, um das Gebiet zu pflegen.

Darüber hinaus wurden, passend zur Jahreszeit, die Amphibienleiteinrichtung an der B 521 vorbereitet und Obstbäume gepflanzt. Weiterhin sollen noch zwei Grundstücke mit Blütenmischungen besät werden. Der Verein freut sich nach eigenen Angaben über jede helfende Hand.

Auch in den Wintermonaten wird es um den NABU nie ruhig. Denn gerade die kälteren Jahreszeiten Herbst und Winter bieten sich für die Pflege des Naturschutzgebiets »Basaltsteinbruch von Heegheim« an, die der Verein schon seit Jahren übernimmt. Was den Zeitpunkt so günstig mache, sei nicht nur die Tatsache, dass die Pflanzenwelt im Winter schlafe, sondern ebenso, dass die dort ansässigen Vögel zu dieser Zeit nicht brüten und so auch nicht gestört würden. Die regelmäßige Pflege des Gebiets komme besonders dem dort einheimischen Uhupaar zugute, denn Uhus benötigen freie Anflugfläche zum Jagen ihrer Beute.

Reptilien und seltene Pflanzen

Auch zahlreiche Reptilien und seltene Pflanzenarten nennen den Steinbruch ihr Heim, das ohne die Hilfe des Menschen mit Büschen, Brombeerhecken und Bäumen zuwachsen und so für viele dieser Arten unbewohnbar werden würde.

Die beiden Arbeitseinsätze in diesem Jahr zogen zahlreiche Helfer an und waren ein voller Erfolg: Im Januar waren 20 Personen und sechs Maschinen drei Stunden lang im Einsatz. Mitte Februar waren es 15 Personen mit fünf Maschinen. Der Verein bedankt sich bei allen Helfern für die großartige Arbeit.

Natürlich ist die winterliche Arbeit der Naturschützer damit noch lange nicht getan. Auch die alljährlichen Aktivitäten der Amphibiengruppe des NABU Altenstadt haben bereits mit der Vorbereitung der Amphibienleiteinrichtung an der B 521 begonnen. Die Einrichtung sorgt dafür, dass die Kröten und Frösche nicht auf die Straße hüpfen und so später sicher an den Karl-Winther-Teich gebracht werden können.

Im Anschluss an die Aktion wurden neue Obstbäume auf dem Vereinsgrundstück am Domok gesetzt.

In den kommenden Wochen werden dann noch zwei Grundstücke mit rund 700 Quadratmetern mit mehrjährigen Blütensamenmischungen besät. Helfende Hände sind immer gerne willkommen.

Weitere Informationen zu den Aktionen des NABU gibt es bei Angelika Bobrich unter Tel. 0 60 47/44 06 oder 01 60/95 66 78 20 sowie im Internet unter www.nabu-altenstadt.de.

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