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Anna ist mit einem Gendefekt geboren worden. Für ihre Versorgung ist die Familie auf ein neues Auto angewiesen.

»Hand in Hand« für die kleine Anna

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Altenstadt/Hirzenhain (pm). Der Verein »Hand ind Hand für schwerst- und krebskranke Kinder« hat eine weitere Spendenaktion ins Leben gerufen. Diesmal geht es um die vierjährige Anna aus Hirzenhain.

Ihre Mutter Sandra hat sich in ihrer großen Not an den Hirzenhainer Bürgermeister Timo Tichai gewandt, wie der Verein mitteilt. Tichai erinnerte sich an diverse Zeitungsartikel über Schützlinge vom Altenstädter Hilfsverein und griff zum Telefon. Er berichtete Antina Koch, einer der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von »Hand in Hand«, von Anna und ihrer Familie.

Auch ein Umzug steht bevor

Anna wurde im Februar 2017 mit der Diagnose Trisomie 18, einem lebensverkürzenden Gendefekt, geboren. Die generelle Lebenserwartung eines an Trisomie 18 erkrankten Kindes liegt bei wenigen Monaten, es gibt aber Ausnahmefälle, in denen die Betroffenen sogar das 20. Lebensjahr erreichen können. Anna hat zu ihrer Trisomie 18 auch noch einen Herzfehler und Epilepsie.

»Nun ist Anna schon vier Jahre alt geworden, und ihre Mutter Sandra ist stolz und glücklich über ihr tapferes, kleines Mädchen.« Lange habe sich die 49-Jährige geschämt, Hilfe anzunehmen, zumindest außerhalb der medizinischen Welt. Viel gutes Zureden sei nötig gewesen und die Versicherung, dass Sandra, Anna und der ganzen Familie gerne und schnell geholfen werden könne. »Hand in Hand« sehe dies als seine selbstverständliche Aufgabe und liebevolle Pflicht an.

Das Wichtigste und Dringendste, das die Familie brauche, sei ein neuer fahrbarer Untersatz. Dafür sei Geld nötig, um dieses neue Auto anzuschaffen, das eine gewisse Größe und Zugänglichkeit haben müsse. »Das Kind und sein Rollstuhl müssen schließlich möglichst leicht zu transportieren sein. Anna kann meistens auch nicht im Sitzen gefahren werden«, informiert Antina Koch im Namen des Altenstädter Hilfsvereins.

Eine weitere belastende Situation, bei der auch viele andere Familie die Nerven verlieren: Sandra, Anna und Co. müssen ihr Zuhause verlassen, darum muss schnellstmöglich ein neues Heim her. Gesucht wird ein Häuschen, das für die ohnehin finanziell gebeutelte Familie erschwinglich sein muss. »Sie würden so gerne hier in und um Hirzenhain bleiben, es ist aber einfach alles viel zu teuer«, sagen die »Hand in Hand«-Mitarbeiter. Deshalb will die Familie nun in die Gegend rund um Flörsbachtal und Frammersbach ausweichen.

Wer für Anna spenden möchte, kann das Geld auf folgendes Spendenkonto überweisen: »Hand-in-Hand«, Verein für schwerst- und krebskranke Kinder e.V., Sparkasse Oberhessen, IBAN: DE58 5185 0079 0027 1318 67, Verwendungszweck »Für Anna«. Mehr Infos per E-Mail an kontakt@hand-in-hand.it

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