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Rund ein Dutzend Lehrkräfte der Limesschule haben für einen Frühjahrsputz im und am schuleigenen Teich gesorgt.

Frühjahrsputz am Schulteich

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Altenstadt (pm). Der Teich auf dem Gelände der Limesschule ist in die Jahre gekommen. In den vergangenen Monaten bot er keinen schönen Anblick mehr: »Die Oberfläche des Stehgewässers war völlig verkrautet und konnte für die pädagogische Arbeit nicht mehr genutzt werden«, sagt Lehrer und Naturliebhaber Reinhard Kaiser.

Mit Harken, Gabeln, Schaufeln, Heckenscheren und anderem Gerät rücken rund ein Dutzend Lehrkräfte diesem Übel zu Leibe.

Es war schon eine gehörige Portion Kraft und Ausdauer erforderlich, um den üppigen Wildwuchs der Wasserpflanzen und der Gräser am Rande zu entfernen. Viele Schubkarrenladungen mit Algen und Pflanzenresten wurden abtransportiert. »Weil schon jahrelang nichts mehr gemacht wurde, haben wir das jetzt mal rigoros gemacht, damit der Teich nicht verlandet«, erklärt Kaiser.

Wichtig für Umweltschule

Das wäre für zahlreiche Tier- und Insektenarten verheerend: Kröten und Frösche nutzen das Gewässer als Laichplatz, Insekten wie Wasserläufer und -käfer sind auf Wasser angewiesen.

Als zertifizierte Umweltschule sei es der Schulgemeinschaft ein Anliegen, zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt beizutragen.

Nach etwa fünf Stunden harter Arbeit »konnte der Teich wieder durchatmen«, berichtet Kaiser. Aber auch das Gelände rund um den Schulteich wurde nicht vernachlässigt: Bäume und Büsche wurden verschnitten, ausgeästet sowie von Totholz befreit. Zudem wurden Moos und Unkraut aus Fugen von Gehwegen beseitigt, Steine gewuchtet und marode Bänke entfernt. Erstaunt war Kaiser über das Tempo, das die tüchtigen Mitstreiter an den Tag legten. »Dass wir so viel schaffen, hätte ich nicht gedacht«, freute sich der 65-Jährige am Ende eines arbeitsreichen Tages. Einhellig war man der Meinung, dass sich der Aufwand gelohnt habe.

Eine vielfältige naturnahe Bepflanzung soll folgen, um aus der Teichanlage wieder einen spannenden ökologischen Lern- und Erholungsbereich zu machen. »Alles soll dem nachhaltigen Lernen dienen. Durch die besondere Lage unserer Schule ergeben sich beste Voraussetzungen, um die Schüler für die Natur und deren Erhalt zu sensibilisieren und zu prägen«, erklärt der Umweltbeauftragte Sebastian Dörr.

Sebastian Dörr und Annabel Kardetzky entfernen überschüssige Pflanzen aus dem Schulteich.

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