hed_ironman_180821_4c
+
Erfrischende Anreichung: Helfer vom VfL halten für die Aktiven an der Ironman-Radstrecke Getränke, Riegel, Gels und Obst bereit.

Erfrischung für die Eisenharten

  • VonRedaktion
    schließen

Altenstadt (pm). Auch der VfL Altenstadt hat am Sonntag die »Eisenharten« bei der Triathlon-Europameisterschaft unterstützt. Der Ironman startet traditionell mit der 3,86 Kilometer langen Schwimmstrecke im Langener Waldsee. Dem folgt das 185-Kilometer-Radrennen, das dieses Jahr zweimal mitten durch Altenstadt führte - eine Premiere für den Ort.

Als Anfang März die Anfrage beim VfL einging, ob der Verein am Sonntag beim Ironman European Championship die Betreuung der Athleten übernehmen könnte, musste nicht lange überlegt werden. Anja Gottschalk, organisatorisch im VfL-Bereich Leichtathletik aktiv, hatte schnell interessierte Helferinnen und Helfer für Versorgung und drei Streckenposten gefunden. Am Ende standen 70 Namen auf ihrer Liste. Weitere Streckenposten stellten andere Vereine wie der Karneval-Verein Nidderau-Eichen. Deren Ordner Michael wusste zu berichten, dass der erste Rad-Champion morgens um 8.44 Uhr Altenstadt erreichte. Der Erste der zweiten Radrunde passierte um 10.44 Uhr den Altenstädter Kreisel.

Am oberen Ende der Stammheimer Straße hatte der VfL die Versorgungsstationen aufgebaut. Das Helferteam reichten in Windeseile Wasser, Iso-Getränke, Obst, Riegel und Gels, die gerne von den Radfahren gegriffen wurden. Das musste in wenigen Sekunden geschehen, da die Athleten alles während der Fahrt einsammeln. Gleichzeitig war Nachschub zu organisieren, Flaschen waren zu füllen, Riegel und Obst zu schneiden. Am Ende des Spektakels am späteren Nachmittag säuberten die fleißigen Helfer Verpflegungsstelle und Straßen. Zum Dank gab es vom Veranstalter Ironman Germany GmbH Verpflegung, einen Beutel mit Goodies sowie ein Ironman-Shirt. Der Verein erhält eine Spende.

Alle Unterstützerinnen und Unterstützer erlebten spannende Stunden, auch wenn das Teilnehmerfeld dieses Jahr auf rund 1300 reduziert war und die Champions Jan Frodeno, Patrick Lange oder Sebastian Kienle mit Blick auf die Teilnahme am Ironman Hawaii am 9. Oktober nicht am Start waren. Coronabedingt waren diesmal geballte Zuschauermassen nicht erwünscht. Dies war auch der Grund für die Verlegung der Radroute in die mittlere Wetterau. Man wollte die Zuschauermagneten wie den »Heartbreak Hill« in Bad Vilbel, wo immer Menschenmassen die Sportler anfeuern, vermeiden.

Viele Aktive dankten den lautstarken Altenstädter »Antreibern« am Straßenrand und auch für die Verpflegung. Nur durch das Auffüllen der Energietanks ist die Strecke zu bewältigen. Und nach der Radtour wartete vor der Siegerehrung in Frankfurt noch ein Marathonlauf.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare