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Jugendbuchautorin Antje Wagner schreibt nach der Lesung für die Sechstklässler Autogramme.

Antje Wagner liest in Limesschule

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Altenstadt (pm). »Wie sind Sie darauf gekommen, Schriftstellerin zu werden? Wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben? Kann man überhaupt von seinen eigenen Büchern leben?« Mit diesen und ähnlichen Fragen überhäuften Sechstklässler der Altenstädter Limesschule die Autorin Antje Wagner bei ihrem Besuch. Die in Hildesheim wohnende Schriftstellerin hatte zuvor Kostproben aus ihrem unter dem Pseudonym Ella Blix veröffentlichten Jugendroman »Der Schein« vorgelesen.

In Geschichte eingetaucht

In dem Buch geht es um die 16-jährige Alina, die vom alleinerziehenden Vater während eines Auslandsaufenthaltes für einige Monate in ein Internat auf einer einsamen Ostseeinsel untergebracht wird. Hier gibt es ein als Naturschutzgebiet eingezäuntes Areal, dessen Betreten strengstens verboten ist. Alina, die keine Heimlichtuerei mag, spürt, dass sie auf Fragen nach dem Gebiet nur ausweichende Antworten erhält. So geht sie eines Nachts auf Erkundung, und damit nimmt eine spannende und mysteriöse Geschichte ihren Lauf.

Durch ihre starke Präsenz gelang es der Schriftstellerin, ihr junges Publikum vollkommen in ihren Bann zu ziehen, wie die Schule mitteilt. Zwischendurch fasste Wagner längere Textpassagen mit eigenen Worten zusammen und stieg dann bei besonders interessanten Stellen wieder ein. Das Ende blieb natürlich geheim, um nicht zu viel zu verraten. »Die restlichen gut 200 Seiten sollt ihr selbst lesen«, schloss die 47-Jährige ihre Lesung.

»Mich hat das Buch sehr gefesselt«, sagte die zwölfjährige Nina Jank nach den eineinhalb Stunden. Auch Lea Bauer und ihre Freundin Julia Lein waren so begeistert, dass sie sich in ihrer Freizeit dem längeren Roman widmen wollen. Am Ende habe es viel Applaus und eine lange Schlange für das Autogramm der Autorin gegeben. »Solche Veranstaltungen für unsere Schüler sind lebendiger Unterricht. Auch in Zeiten multimedialer Entwicklung ist Lesen ein wichtiges Gut und Grundlage für vielseitiges Lernen«, sagt Lehrerin Tanja Schäfer-Auth. Den Besuch hatte die »Stiftung Lesen« möglich gemacht.

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