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Tapsig von Tür zu Tür

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Von: Jutta Schuett-Frank

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Der traditionelle Strohbär mit einigen Fans. © Jutta Schuett-Frank

Ulrichstein-Ober-Seibertenrod (sf). Es ist wahrlich etwas Besonderes, einen Strohbären zu haben. In Ober-Seibertenrod wird schon seit gut 30 Jahren ein Strohbär der alten Tradition nach mit Stroh eingewickelt, Lage für Lagei. Er hat es nicht leicht, das merkt man an seinem tapsigen Gang, denn er kann sich schlecht bewegen. Um ihn wuselt eine Schar von Kindern und Erwachsenen, die ihn durch den Ort geleiten.

Dabei geht es von Haus zu Haus und da wird dann gesammelt. Eier und Speck und weitere leckere Zutaten. In diesem Jahr wurden wieder rund 600 Eier gesammelt. In der Küche des Gemeinschaftshauses werden die Pfannen angeheizt, um Eier-Brot herzustellen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen etwas ab. In diesem Jahr hatte sich Markus Wiegand als Strohbär führen lassen. Der Strohbär-Führer war Philipp Mettler.

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