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Das Bohrgerät ist wieder da: Am Hochbehälter Ulrichstein geht die Suche nach ausreichend Trinkwasser für die Ulrichsteiner Kernstadt weiter.

Wasser

Suche nach Trinkwasser für Ulrichstein geht weiter

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Zu früh gefreut. Nach anfänglichen Hoffnungen, in der Tiefe auf genug Trinkwasser gestoßen zu sein, muss in Ulrichstein weitergebohrt werden.

Am Dienstag brachten Mitarbeiter einer Bohrfirma das Arbeitsgerät zum Hochbehälter Ulrichstein. Weil die bislang geförderte Wassermenge aus dem neuen Brunnen nicht hinreichend ist, soll eine noch tiefer liegende Kluft erschlossen werden.

Wie Bürgermeister Edwin Schneider gegenüber dieser Zeitung mitteilt, haben die Pumpversuche der jüngsten Zeit bei einer Bohrtiefe von 136 Metern ergeben, dass nur etwa zwei Liter Wasser pro Sekunde kontiunierlich gefördert werden können. "Wir brauchen aber mindestens vier, besser fünf 5 Liter in der Spitze", sagt Schneider. Deshalb werden die Bohrarbeiten weitergeführt. Die Geowissenschaftler der Firma retagg haben eine Kluft in 180 Metern Tiefe ermittelt, die mehr Wasser liefern könnte. Das Grundwasser befindet sich im Vogelsberg in verschiedenen "Stockwerken," die teilweise nicht sehr gut durchlässig sind. Schneider hofft, dass die neue Bohrung nach drei Tagen abgeschlossen ist. In der Zwischenzeit muss wieder Wasser im Tankwagen von Helpershain und Unter-Seibertenrod angeliefert werden.

Quelle: Gießener Allgemeine

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