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Für die Praxis von Wolfgang Krell gibt es einen potenziellen Nachfolger. Die Stadt signalisiert Bereitschaft, einen Investitionszuschuss zu zahlen. FOTO: JOL

Ärzte

Stadt unterstützt neuen Arzt als Nachfolger in Praxis Krell

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Ein Dauerbrenner der Kommunalpolitik ist der Ärztemangel, da ist es eine mehr als gute Nachricht für die Bürger, wenn sich ein Nachfolger für eine Arztpraxis findet.

In dieser Hinsicht ist Ulrichstein auf einem guten Weg. Am Montagabend beschloss der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtparlaments einstimmig einen Investitionszuschuss der Stadt für einen Nachfolger in der Praxis von Dr. Wolfgang Krell.

Allerdings sind die Verhandlungen noch nicht ganz abgeschlossen. Aber wenn es klappt, dann wird der Mediziner die Praxis in der Marktstraße gegenüber dem Rathaus Anfang nächsten Jahres übernehmen, wie Bürgermeister Edwin Schneider mitteilte. Er könne sie 15 Jahre lang führen, hieß es weiter.

Die Stadt ist in die Praxisübernahme nur indirekt eingebunden. Der Allgemeinmediziner und Internist Wolfgang Krell hat einen potenziellen Nachfolger für die Praxis gesucht und gefunden. Die Stadt ist nur unterstützend tätig, indem ein Zuschuss für neue Ausstattung und EDV zugesichert wird. Den endgültigen Beschluss muss das Stadtparlament dann am kommenden Freitag fällen. Nur am Rande sprachen die Ausschussmitglieder über die anderen Aktivitäten in diesem Bereich. Weiter ist ein Gießener Dienstleister für die Stadt auf der Suche nach einem Arzt und einem Arztsitz. Dabei ist im Gespräch, ein Ärztehaus zu errichten, um die Ansiedlung zu erleichtern. Weiter im Gespräch ist eine Beteiligung an einem Medizinischen Versorgungszentrum, das der Vogelsbergkreis koordiniert.

Quelle: Gießener Allgemeine

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