Korrektur: Wasserpegel auf 26 Metern Tiefe

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Ulrichstein (jol). Am Freitag berichtete die Alsfelder Allgemeine Zeitung von der erfolgreichen Brunnenbohrung für die Trinkwasserversorgung der Kernstadt Ulrichstein. Ein echter Tippfehler war dabei die Höhe des Wasserpegels, der in der Nacht zu Donnerstag entstanden ist: Denn das Wasser drückte nur bis auf 26 Meter hoch.

In dem Bericht sind zudem Formulierungen enthalten, die Bürgermeister Edwin Schneider genauer gefasst haben möchte. So ist der Mitarbeiter der geologischen Fachfirma "retagg solutions" kein Geologe, sondern Geophysiker. Schneider verweist ferner darauf, dass andere Geologen von der Bohrung am Hochbehälter abgeraten hätten, weil dort kein Wasser sei. Zudem werde in 137 Metern keine Wasserschicht angezapft, sondern eine Kluft oder Tektonik. Das Wasser komme aus tieferen Schichten im Erdreich und dringe von dort nach oben.

Schneider betont, dass die Bohrfirma Pettenpohl lediglich das Bohrgerät und die Kompressoren ausgeliehen habe. Die Mitarbeiter gehören zur Bohrfirma. Das im Herbst und Winter genutzte Trockenbohrverfahren sei notwendig gewesen, um ein Einrutschen der Erdschichten zu vermeiden. Zudem war es genauer, um die anvisierte Tektonik im Untergrund zu treffen.

Quelle: Gießener Allgemeine

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