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Seit zwei Jahren gibt es kulinarische Kultur in der "Wilden Kuh".

Kulturprojekt

Bio-Kaffee und Rohmilchkäse in der früheren Tankstelle

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Das vermutlich kleinste, aber originellste Laden-Café im Vogelsbergkreis, die "Wilde Kuh", feiert in Renzendorf zweijähriges Bestehen.

Bei strahlend blauem Himmel und sonnig-sommerlicher Laune gab es die bekannten Käsespezialitäten vom "Melchiorsgrund", am Holzfeuer geschmolzenen Raclettekäse auf Brötchen, "Käse-to-Go" und allerlei ausgesuchtes Naschwerk. Unter den Besuchern waren viele Künstler und Musiker, die zum Gelingen des Festes beitrugen. Grischa, Singer-Songwriter aus Düsseldorf, der in Melchiorsgrund einen Workshop leitete, spielte einige seiner eigenen Lieder, die vom "Hauschor" untermalt wurden. "Lui Lukander" vom Melchiorsgrund trat ebenfalls mit choraler Unterstützung auf und schließlich trafen gegen 15.30 Uhr die "Tollen Tröten" auf, eine Saxofongruppe aus dem heimischen Raum unter der Leitung von Uli Schimpf. Besinnliche Texte, fröhliche Weisen und mitreißende Rhythmen bestimmten das freundliche Fest mit Picknick an der ehemaligen Tankstelle und Backshop. Die Bilanz nach zwei Jahren: Eine originelle Bereicherung der Treffpunkte am Eingang zum hohen Vogelsberg, wo man vom wohlschmeckenden Bio-Kaffee und Demeter Rohmilchkäse über Jausenbrot und Kuchen auch hochwertige Kunstobjekte erwerben kann. Die Besucher bedankten sich in den vielen Gesprächen am Rande bei den Betreibern vom Melchiorsgrund für das kundenfreundliche Engagement und der Schaffung dieses kulinarischen Kleinods für die Region.

Quelle: Gießener Allgemeine

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