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Die Akustik im Gemeinschaftshaus wird verbessert. FOTO: JOL

Im Gemeinschaftshaus

Mit Schalldämmung Narren besser verstehen

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Die Mücker Gemeindevertreter hören auf die Kritik aus Ortsbeirat sowie den Vereinen und sorgen für Nachbesserungen bei der Akustik im Gemeinschaftshaus Nieder-Ohmen.

Das Nachhallen machte eine Verständigung über eine gewisse Distanz im erst kürzlich umgebauten Gemeinschaftshaus Nieder-Ohmen fast unmöglich. Bis zu den Faschingssitzungen soll Abhilfe geschaffen werden. Nachbesserungen bei der Akustik im Gemeinschaftshaus Nieder-Ohmen hat die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Dafür werden rund 14 000 Euro bereit gestellt, die als außerplanmäßige Ausgabe gewertet wird. Damit wird die Sanierung des dörflichen Mittelpunkts noch etwas teurer, wie Bürgermeister Andreas Sommer ausführte. Für die energetische Sanierung waren in diesem Jahr Ausgaben von 325 000 Euro eingeplant. "Durch den erhöhten Sanierungsbedarf" sind die Ausgaben bereits auf knapp 510 000 Euro hochgeschnellt. Mit weiteren Ausgaben von 12 000 Euro für Bauleitung und Ausstattung sei zu rechnen. Die Mehrkosten liegen also bereits bei rund 197000 Euro, so Sommer.

Doch nach der Inbetriebnahme stellten die Nutzer fest, wie mies die Akustik im Saal geworden ist. Deshalb sollen nun ein Teil der Wände und der Zwischenwand mit schalldämmendem Material versehen werden. Ein Gutachten habe ergeben, dass dann die Nachhallzeit von Tönen im Raum deutlich sinkt. Mit Blick auf die anstehenden Faschingssitzungen muss die Firma "bis Ende Januar" fertig sein, kündigte Sommer an.

Quelle: Gießener Allgemeine

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