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Die Drehleiter der Schlitzer Feuerwehr im Löscheinsatz auf dem Gelände des Holzwerks. (Foto: pwr)

Großübung

Wenn tausende Kubikmeter Holz brennen

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Das riesige Sägewerk zwischen Alsfeld und Lauterbach liegt auf einer Anhöhe. Für die Löschwasserversorgung im Ernstfall eine Herausforderung. Das übten jetzt rund 200 Feuerwehrleute.

Rund 200 Feuerwehrleute bekämpften am Samstag einen fiktiven Brand im Sägewerk bei Lauterbach. Dort sollte der Rundholzplatz in Flammen stehen und das werkseigene Tanklager sowie Kraftwerk bedrohen. Mehr als 40 Einsatzfahrzeuge aus zehn umliegenden Kommunen kamen zum Einsatz, zudem unterstützten zehn Landwirte mit Wasserfässern und Traktoren.

Das primäre Ziel der mehr als fünf Stunden andauernden Übung war der Transport von großen Mengen an Löschwasser sowie ein massiver Löscheinsatz. Tausende Liter Löschwasser spritzen die Feuerwehrleute pro Minute auf den "Brand", während die Tanklöschfahrzeuge und Traktorgespanne im Pendelverkehr für Nachschub sorgten.

Zehn Tanklöschfahrzeug

Unter Stabsführung von Lauterbachs Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Schütz wurde das Szenario in sechs Abschnitten bewältigt. Die beiden Abschnitte zur Brandbekämpfung kamen neben den örtlichen Einsatzfahrzeugen auch die Drehleiter aus Schlitz sowie ein Löschfahrzeug aus Grebenhain zum Einsatz. In den beiden Abschnitten zur Wasserversorgung waren ausschließlich Fahrzeuge der Feuerwehr Lauterbach eingesetzt. Mit etwa zehn Tanklöschfahrzeugen und genau so vielen Traktorgespannen mit Wasserfässern wurde so kubikmeterweise Löschwasser zum Übungsort gefahren. Hinzu kamen zwei Tankwagen eines Kanalservices’. Das Wasser wurde aus insgesamt fünf Entnahmestellen abgepumpt, die sich unter anderem in Lauterbach, Maar, Reuters und Wallenrod befanden.

An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren der Städte und Gemeinden aus Gelnhausen, Grebenhain, Homberg, Lauterbach, Lautertal, Mücke, Schlitz, Schwalmtal, Ulrichstein und Wartenberg. Hinzu kamen die umliegenden Ortsvereine des Malteser Hilfsdienstes sowie des DRK. Organisiert wurde das groß angelegte Feuerwehrtraining von den Lauterbacher Feuerwehrführungskräften Hans-Jürgen Schütz, Jürgen Eifert, Martin Kreis und Tony Michelis. Unter den Beobachtern der Übung befanden sich unter anderem der Vizekreisbrandinspektor Hubert Helm sowie Ulrichsteins Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke.

Quelle: Gießener Allgemeine

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