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Bernd Lechner (l.) und Jörg Steins (r.) von Kamax sowie Prof. Dr. Joachim Schattner von der TU Clausthal unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: pm

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Kamax kooperiert mit der Technischen Universität Clausthal

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Die Kamax-Gruppe mit dem Hauptsitz in Homberg kooperiert künftig mit der Technischen Universität Clausthal. Dabei geht es unter anderem um Strategien für eine zunehmend digitale Welt.

Der Schraubenhersteller Kamax engagiert sich weiterhin stark für die Förderung qualifizierter Nachwuchskräfte. Als neuer Kooperationspartner der Technischen Universität (TU) Clausthal will die Unternehmensgruppe künftig durch intensiven Erfahrungs- und Wissensaustausch profitieren und kann die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der renommierten Hochschule für die eigenen Mitarbeiter nutzen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Zudem werde Kamax herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Werkstoff-, Produktions- oder Fertigungstechnik prämieren. Der Entwicklungsvertrag mit der wurde kürzlich in Homberg offiziell geschlossen.

Preis für digitale Werkzeuglinie

Die Delegation aus Clausthal um Universitätspräsident Prof. Dr. Joachim Schachtner wurde zunächst von Jörg Steins sowie Bernd Lechner, CEO & COO der Kamax-Gruppe, begrüßt. Im Anschluss führte Dr. Stefan Wallmeier, Kamax VP Technology, durch den Bereich Forschung & Entwicklung und präsentierte die voll digitalisierte und automatisierte Werkzeug-Produktionslinie, für die das Tochterunternehmen Tools & Equipment mit dem Industrie 4.0 Award ausgezeichnet wurde.

Volker Wesling, Dekan des Fachbereichs Mathematik/Informatik und Maschinenbau, zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten des Automobilzulieferers und er sah gleich mehrere Anknüpfungspunkte für die zukünftige Zusammenarbeit. Seit jeher bilde die enge Verknüpfung von Werkstoffforschung und Fertigungstechnik eine Kernkompetenz der TU Clausthal, sagte er. In der heutigen Zeit werde diesem Gedanken folgend im Clausthaler Zentrum für Materialtechnik die hierzu notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit organisiert. Als weitere wichtige Säule komme die Digitalisierung hinzu. Neuartige Studiengänge in diesem Bereich sind Digital Technologies und Digitales Management.

Darüber hinaus werden in den sogenannten "silverLabs" Studierende mit Unternehmen und kommunalen Partnern zusammengebracht, um praxisnahe Themen und Projekte zu diskutieren und zu bearbeiten. Als sehr internationale Hochschule ist die TU Clausthal zudem weltweit gut vernetzt und sie unterhält beispielsweise aktive Partnerschaften zu 13 Universitäten allein in China.

"Wir freuen uns auf die Kooperation mit der TU Clausthal", sagte Jörg Steins. "Sie wird uns dabei helfen, regelmäßig frischen Input für unsere Optimierungsprozesse zu erhalten und bietet Seminare an, um auch unsere Mitarbeiter gezielt für die zukünftigen Anforderungen der Digitalisierung zu qualifizieren". Davon profitiere nicht nur der Standort in Osterode (Harz), sondern letztlich die gesamte Kamax-Gruppe.

Quelle: Gießener Allgemeine

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