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Apfelweinlager in alten U-Booten

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Von: Redaktion

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Der von Christiane Enders vom Familienzentrum Homberg organisierte Ausflug zum Hessischen Runkfunk (HRÄ) in Frankfurt war schon nach kurzer Zeit ausgebucht. »Wir hätten zwei Busse gebraucht, um der Nachfrage gerecht zu werden«, so Enders. Aber die Karten für das Hessen-Quiz mit Jörg Bombach waren bereits reserviert und die Führung gebucht, so dass nur 49 Personen mitfahren konnten.

Der von Christiane Enders vom Familienzentrum Homberg organisierte Ausflug zum Hessischen Runkfunk (HRÄ) in Frankfurt war schon nach kurzer Zeit ausgebucht. »Wir hätten zwei Busse gebraucht, um der Nachfrage gerecht zu werden«, so Enders. Aber die Karten für das Hessen-Quiz mit Jörg Bombach waren bereits reserviert und die Führung gebucht, so dass nur 49 Personen mitfahren konnten.

Dem Essen in der Kantine des Senders, wo die Homberger neben bekannten Größen wie Bärbel Schäfer speisten, schloss sich eine Führung durch den riesigen Komplex an. Nicht nur die goldfarbenen Säulen beeindruckten, sollte dieses Gebäude doch einst den neuen Bundestag beherbergen, wenn Frankfurt Hauptstadt geworden wäre. Doch dazu kam es nicht, Bonn gewann und nun finden sich in diesem Bereich Aufnahmestudios. Tür an Tür mit den Moderatoren erlebte die Gruppe, wie Radio gemacht wird. Kein leichtes Unterfangen, wenn die Moderation perfekt auf den Punkt zu den Nachrichten beendet sein muss.

Als größte Besuchergruppe wurden die Homberger bevorzugt in den Sendesaal für das Hessenquiz eingelassen. Vier Kandidaten kämpften um eine tolle Reise und mussten sich zahlreichen Fragen stellen. Wo lagert eine renommierte Kelterei ihren Apfelwein? Keiner konnte diese Frage beantworten. Auch nicht der Gast mit dem Publikumsjoker, der jedoch keiner der Homberger Besucher war.

Die Antwort sehr ungewöhnlich, nämlich in alten U-Booten. Drei U-Boote, einst konstruiert, um im Zweiten Weltkrieg in die Nordsee zu tauchen, wurden von der Kelterei gekauft, um sie als »Ebbelwei-Tanks« zu verwenden. »Vieles gelernt und auch einiges gewusst«, so lautete das allgemeine Credo der Besucher. Zu guter Letzt sollte die Leiterin des Familienzentrums noch Vorschläge für Testkandidaten aus den Reihen der Homberger für die nächsten Castings unterbreiten. Bevorzugt sucht man Frauen. Und sollte jemand als Kandidat aus Homberg auserkoren werden, dann würde Enders dann zwei Busse chartern.

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