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Mit einem großen Lob auf das Ehrenamt zeichnet die Gemeinde Feldatal Aktive und Kommunalpolitiker aus, links Bürgermeister Leopold Bach und Lisa-Marie Schott, Vorsitzende der Gemeindevertretung.

Sekt mit den Engagierten

  • Joachim Legatis
    VonJoachim Legatis
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Feldatal (jol). Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des Gemeinwesens, wie in der jüngsten Sitzung der Feldataler Gemeindevertretung besonders deutlich wurde. Da hat ein handwerklich geschickter Ortsbewohner eine Riesen-Bank mit einem schönen Blick ins Tal aufgestellt, haben sich andere jahrelang um Wanderwege und Tourismus-Angebote gekümmert, weitere haben 22 und mehr Jahre in Ortsbeirat und dem Gemeindeparlament über die politischen Geschicke der Kommune bestimmt.

Die staatliche Anzahl von 13 Ehrungen sprachen am Donnerstag Bürgermeister Leopold Bach und Vorsitzende Lisa-Marie Schott aus. Zwei der Geehrten konnten an der Sitzung in der Feldahalle nicht teilnehmen, elf Geehrte bekamen Ehrennadeln oder Ehrentitel. Mit einem kleinen Sektumtrunk erhielt die Ehrung etwas zusätzlichen Glanz.

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, vier Kommunalpolitiker auszuzeichnen. Harald Wagner hat 26 Jahre im Ortsbeirat Groß-Felda mitgewirkt, Hans Werner Lack 24 Jahre im Ortsbeirat Stumpertenrod. Beide haben zusätzlich in der Gemeindevertretung mitgearbeitet. Sie wurden ebenso zu Ehrenmitgliedern des Ortsbeirats erklärt wie Reiner Geiß, der zehn Jahre im Ortsbeirat Zeilbach und 22 Jahre in ehrenamtlichen Positionen aktiv war. Peter Weiß ist nun Ehrengemeindevertreter, nach 22 Jahren ehrenamtlichen Engagements in der Gemeindevertretung und insgesamt 24 Jahren im Ehrenamt. Neben einer Urkunde gab es jeweils die Keramikplatte der Gemeinde.

Bach überreichte Ehrennadeln der Gemeinde an ehemalige Gemeindevertreter. Manfred Müller erhielt sie in Gold für stattliche 38 Jahren Einsatz in Gemeindevertretung und -vorstand. Hans Werner Völzing heftet sich die Nadel in Silber an, nachdem er 22 Jahre in Parlament und Vorstand mitgewirkt hat. Bei Ralf Bunn sind es 15 Jahre, wofür er die Auszeichnung in Bronze erhielt.

Coronabedingt mit elf Monaten Verzögerung erhielten mehrere gesellschaftlich besonders engagierte Feldataler ihre Ehrennadeln. Die Auszeichnung in Silber gab es für Thomas Spiegel, der sich über lange Jahre in Zeilbach engagiert hat. Besonders lobte Bach den Einsatz am Gemeinschaftshaus des Ortsteils, aktuell ist Spiegel bei der Sanierung des Backhauses eingespannt. Bronzene Nadeln gab es für weitere Engagierte: Wolfgang Gehring hat sich in Windhausen über lange Jahre ehrenamtlich engagiert, Willi Diehl hat an der Friedhofsmauer und am Gemeinschaftshaus mitgearbeitet. Ute Schedalke und Harald Kratz zeichnet die Gemeinde aus, weil sie über lange Zeit im Tourismusbereich und für Wanderwege ehrenamtlich engagiert sind. Rudi Falk ist handwerklich für den Tourismusbereich aktiv, besonders lobte Bach die »tolle XXL-Bank« oberhalb von Groß-Felda, von der aus viele Besucher den Blick in die schöne Landschaft richten.

Der Bürgermeister betonte, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement ist. »Kommunen brauchen Bürgerinnen und Bürger, die sich einsetzen.« Das Ehrenamt sei eine tragende Säule der Gemeinschaft und ein Zeichen der Solidarität. Das gilt auch für die Mitarbeit in der Gemeindevertretung und im Ortsbeirat. Auch das geschehe ehrenamtlich, dabei müsse oft die Freizeit zurücktreten, um sich für die Gesellschaft einzusetzen.

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