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Strom und Gas knapp: Bäderland schließt Freibäder und senkt Temperaturen

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Kühlere Hallenbäder Schwimmen warmhalten
Ganzjahresfreibäder in Hamburg machen dicht. Überall sonst sinken die Temperaturen. (Symbolbild) © Benjamin Nolte/dpa-tmn

Das Bäderland reagiert nun doch auf die Energiekrise und macht Freibäder dicht. Saunen und Vereinssport bleiben erst einmal unbeeinträchtigt.

Hamburg – Die Energiekrise ist in Hamburg deutlich spürbar und betrifft nun auch das Bäderland. Zunächst wollten die Schwimmbäder der Hansestadt ihr Geschäft unverändert geöffnet lassen, jetzt müssen sie doch reagieren.
Welche Veränderungen die Hamburger Schwimmbadgänger ab 10. Oktober, erwarten, verrät 24hamburg.de.

Zum einen werden ab Beginn der nächsten Woche die Ganzjahresfreibäder komplett geschlossen. Die Hallenbäder werden von der Krise dahingehend beeinträchtigt, dass sie ein bis zwei Tage die Woche geschlossen werden. Das spart Energie und ist außerdem auf den akuten Personalmangel des Bäderlands zurückzuführen.Außerdem werden in jedem geöffneten Bad die Temperaturen um 1 Grad gesenkt, was eine Energieersparnis von 15 bis 20 Prozent begünstigen soll. Der Saunabetrieb sowie der Schul- und Vereinssport bleiben von der Krise erst einmal unbeeinträchtigt. Sollte sich die Lage aber verschlimmern, könnte das Bäderland weitere Maßnahmen ergreifen.

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