Das ändert sich im neuen Monat

WhatsApp-Ärger und Neues bei der Bahn: Diese folgenreichen Änderungen kamen zum Monatswechsel

  • Franziska Neuner
    vonFranziska Neuner
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Ob WhatsApp, Deutsche Bahn Abo-Falle oder Brexit - gewisse Änderungen treten ab Februar 2020 in Kraft. Sie sorgen aber nur teilweise für Erleichterung.

  • Seit dem 1. Februar 2020 sind einige neue Regelungen in Kraft.
  • Die Deutsche Bahn senkt die Kosten der Bahncards, die Bundesnetzagentur will Kunden besser vor Abo-Fallen schützen
  • Bei WhatsApp sind für einige User bald keine Updates mehr möglich, für den Brexit tritt das Austrittsabkommen in Kraft.

Update vom 27. Februar 2020: Auch zum 1. März 2020 treten wieder einige Änderungen in Kraft. Es geht um die Masern-Impfung, Blitzer-Apps und eine Steuer-Erleichterung

Erstmeldung vom 03. Februar 2020:

Zu Beginn treten jedes Jahr zahlreiche Neu-Regelungen und Gesetze in Kraft. Ein paar sorgen für Erleichterung und echte Kostenersparnis, andere wiederum können den Verbraucher vor größere Herausforderungen stellen.

Deutsche Bahn: Das ändert sich ab Februar 2020

Zum 1. Februar senkte die Deutsche  Bahn die Kosten für die Bahncards 25 und 50. Nachdem sich Bund und Länder auf die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent geeinigt haben, sinken die Preise sowohl für die Bahncard 50 als auch für die Bahncard 25 um rund zehn Prozent. „Millionen Bahncard-Kunden sind Gewinner“ freut sich DB-Vorstand Huber. 

Bahncard: Niedrigere Kosten durch Absenkung der Mehrwertsteuer

Eine Bahncard 25 kostet seit Februar 55,70 (statt bisher 62 Euro). Noch mehr Geld sparen die Inhaber der Bahncard 50. Hier belaufen sich die Kosten jetzt auf 229 Euro (statt wie bisher auf 255 Euro). Die Probe-Bahncard gibt es jetzt bereits für 17,90 Euro (statt 19,90 Euro). Schon seit Januar gelten günstigere Preise für normale Fahrten. Bei diesem beliebten Ticket sind die Preise für Bahnfahrten 2020 allerdings gestiegen.

+++ Auch spannend zum Thema DB: S-Bahn München bei Tutzing entgleist - Kein Zugverkehr zum Skiweltcup - Strecke gesperrt*

So sollen Verbraucher vor Abo-Fallen geschützt werden

Die Bundesnetzagentur hat bereits im letzten Jahr festgelegt, welche Vorgaben zum Schutz der Verbraucher beim Bezahlen von Mobilfunkrechnung von den Mobilfunkunternehmen eingeführt werden müssen. Spätestens ab dem 01. Februar gilt dann, dass Leistungen von Drittanbietern nur abgerechnet werden dürfen, wenn das sogenannte „Redirect-Verfahren“ gilt. 

Hierbei wird der Kunde, um überhaupt ein Abo abzuschließen, auf eine separate Bezahl-Seite geleitet. Dort muss er den Kauf separat bestätigen, damit ein Vertragsverhältnis zustande kommt. „Unsere Festlegung schützt Verbraucher vor ungewollten Abrechnungen und berücksichtigt die Interessen der Marktakteure“, so der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

WhatsApp: Update für ältere Generationen von Smartphones nicht mehr möglich

Allen Verbrauchern, die ein Smartphone der älteren Generation besitzen und WhatsApp benutzen, wird diese Nachricht wenig Freude bereiten: Ab Februar werden die Android-Versionen 2.3.7. und älter nicht mehr unterstützt. Für iOS gilt das ab Version 8 und ältere Varianten. Damit können auf den betroffenen Geräten keine neuen Accounts mehr erstellt werden. Auch die Anmeldung in einem bereits bestehenden Account ist dann auf diesen Mobiltelefonen nicht mehr möglich. Das sind die aktuellen Kosten für den Messengerdienst WhatsApp. Diese neue Funktion des Messenger-Dienstes kann trotz neuen Mobiltelefonen nicht von allen Kunden benutzt werden.

Stimmen Sie ab: Sprachassistenten, ja oder nein? 

Um WhatsApp auf Mobiltelefonen älterer Generation trotzdem weiterhin nutzen zu können, empfiehlt es sich die Version weder zu deinstallieren noch sich aus der App abzumelden. Da WhatsApp die genannten Betriebssysteme nicht mehr aktiv weiterentwickelt, kann es dazu kommen das einigen Funktionen sogar komplett ausfallen. Ob und wann das der Fall ist, ist allerdings nicht bekannt. Auch diese wichtigen Funktionen werden von WhatsApp gestrichen, mit Folgen für viele User.

Brexit - Das bringt das Ausscheiden Englands aus der EU mit sich

Großbritannien vollzog den Austritt aus der EU zum 31. Januar 2020. Laut Presse- und Informationsamt der Bundesregierung „ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Unternehmen zunächst nichts“. 

Eine Übergangsphase läuft bis Ende 2020, wie bei Merkur.de* nachzulesen ist. Während dieser Phase gilt das EU-Recht im und für dass Vereinigte Königreich weiterhin. Lediglich das britische Mitbestimmungsrecht für die EU-Institutionen entfällt. PremierministerBoris Johnson droht schon jetzt mit hohen Zöllen auf deutsche Exporte. Diese möglichen Folgen könnte der Brexit für Deutschland bedeuten.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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