Kroatien und England erreichen das WM-Halbfinale

Nach Frankreich und Belgien haben auch Kroatien und England das Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland erreicht. Der Gastgeber ist dagegen raus. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann wies Gerüchte zurück, nach denen er die Mannschaft Japans übernimmt.
07. Juli 2018, 23:15 Uhr
Die kroatischen Spieler jubeln über den Sieg im Elfmeterschießen gegen Russland. (Foto: Christian Charisius)

Für Gastgeber Russland ist das Sommermärchen bei der Fußball-Weltmeisterschaft beendet. Kroatien warf die Gastgeber in einem spannenden Viertelfinale aus dem Wettbewerb und trifft im Halbfinale am Mittwoch auf England. Das andere Semifinale bestreiten am Dienstag Frankreich und Belgien.

Kroatien setzte sich mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, nachdem es am Samstag in Sotschi nach 120 Minuten 2:2 (1:1, 1:1) gestanden hatte. Dem früheren Schalker Ivan Rakitic gelang der entscheidende Treffer. Vor 44 287 Zuschauern im Fischt-Stadion hatten zuvor Denis Tscheryschew (31. Minute) und Mario Fernandes (115.) für die Russen getroffen. Der Hoffenheimer Bundesliga-Profi Andrej Kramaric (39.) und Domagoj Vida (101.) erzielten die Tore für Kroatien, das 1998 schon einmal im Halbfinale stand.

Englands Nationalmannschaft hat nach 28 Jahren wieder das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreicht. Das Team von Trainer Gareth Southgate siegte in Samara gegen Schweden mit 2:0 (1:0). Vor 39 991 Zuschauern trafen Harry Maguire (30.) und Dele Alli (59.) jeweils per Kopfball. Die Engländer feierten einen verdienten Erfolg und dürfen weiter von ihrem zweiten WM-Titel nach dem Triumph 1966 träumen.

Der frühere deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann wird nicht neuer Nationalcoach in Japan. An Gerüchten mit Japan sei nichts dran, twitterte der 53-Jährige. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass Klinsmann nach der WM in Russland Nachfolger von Akira Nishino werden könnte. Der ehemalige Top-Stürmer Klinsmann trainierte zuletzt das US-Nationalteam.

Brasiliens Fußballverband CBF will Nationaltrainer Tite trotz des frühen Ausscheidens bei der WM in Russland offenbar unbedingt halten. Darüber gebe es überhaupt keine Debatte, sagte ein Mitglied der CBF-Führung der brasilianischen Tageszeitung «O Estado de S. Paulo». Demnach werde der 57-Jährige nach dem 1:2 im Viertelfinale gegen Belgien sein Amt nicht verlieren. Tite selbst hatte seine Zukunft unmittelbar nach der Niederlage noch offen gelassen. Sein Vertrag mit dem Verband läuft Ende Juli aus.

Frankreichs Nationalspieler Raphaël Varane sieht die Équipe Tricolore nicht als Top-Anwärter auf den Weltmeistertitel in Russland. Der 25 Jahre alte Abwehrspieler sagte bei einer Pressekonferenz im WM-Camp in Istra, dass es keinen Favoriten gebe. Die Partie im Halbfinale in St. Petersburg gegen Nachbar Belgien sei schwer, betonte Varane, der in Lille unweit der Grenze geboren ist.

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