15. April 2019, 17:18 Uhr

Fernsehen

"So weit das Meer" auf ZDF: Handlung, Schauspieler, Drehort und Regie

Am Montag zeigt das ZDF das Krimidrama "So weit das Meer" als Fernsehfilm der Woche um 20.15 Uhr. Infos zu Handlung, Schauspielern und Drehort im Überblick.
15. April 2019, 17:18 Uhr
Wolf Harms (Uwe Kockisch) und Uta Carstens (Suzanne von Borsody) denken darüber nach, wer der Täter sein könnte - eine Szene des Film «So weit das Meer». (Foto: Christine Schroeder/ZDF/dpa)

"So weit das Meer" auf ZDF: Die Handlung

Nach 15 Jahren Haft wird der ehemalige Kapitän Wolf Harms (Uwe Kockisch) wieder in die Freiheit entlassen. Er saß im Gefängnis, weil er den Vergewaltiger seiner Tochter Jette (Katharina Schüttler) getötet hat. Harms kehr in sein einstiges Zuhause zurück, trifft dort auf seine Ehefrau Agnes (Imogen Kogge), die sich aber im Laufe der Zeit von ihm entfremdet hat. Auch Tochter Jette hat die furchtbaren Ereignisse hinter sich gelassen und lebt glücklich mit ihrem Mann Peer (Tom Radisch) und Sohn Nils (Junis Marlon) zusammen. Gerade im Umgang mit Nils, der durch die Vergewaltigung gezeugt wurde, tut sich Harms sehr schwer.

Nicht nur seine Familie hat der Kapitän zerstört, auch Uta Cartens (Suzanne von Borsody), die Mutter des ermordeten Jan (Timur Bartels) kann mit dem Vergangenen nicht abschließen. Das Leid für die Mutter will nicht abreißen, denn ihre Tochter Maren (Katharina Schlothauer) kämpft mit dem Krebs. Nur eine Stammzellspende kann sie vor dem Tod bewahren. Maren kann Nils überreden, einen Bluttest zu machen. Dabei wird klar, dass Wolf einen folgenschweren Fehler begangen hat, und der Täter, der seine Tochter vergewaltigt hat, noch immer frei herumläuft.

 

"So weit das Meer" auf ZDF: Die Schauspieler

Wolf Harms wird von Uwe Kockisch verkörpert. Der 75-Jährige saß in seinem richtigen Leben tatsächlich schon einmal in Haft. Der gebürtige Cottbuser hatte 1961 gemeinsam mit Freunden versucht, über die Ostsee aus der DDR zu fliehen. Sie wurden entdeckt und Kockisch saß über sechs Monate in Haft. Der gelernte Tagebaumaschinist sattelte in Berlin auf die Schauspielerei um und machte eine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Über 20 Jahre war er auf Theaterbühnen zu sehen. 1972 begann er auch in Filmen mitzuspielen. Unter anderem war er in einigen Tatort-Filmen, Polizeiruf-110-Folgen und in der TV-Serie "Zappek" zu sehen. Seit 2003 spielt er den Kommissar Guido Brunetti in der Krimireihe "Donna Leon". 

Suzanne von Borsdoy spielt die Mutter des toten Jan, Uta Cartens. Die 61-jährige Schauspielerin und Synchronsprecherin erhielt für ihre schauspielerischen Leistungen und ihr soziales Engagement bereits mehrere Auszeichnungen. 1979 bekam sie etwa für die Hauptrolle in der Fernsehserie "Beate S." die Goldene Kamera und eine ehrende Anerkennung beim Adolf-Grimme-Preis. Auch in internationalen Produktionen spielte von Bordoy mit. Sie spielte etwa an der Seite von Richard Chamberlain in "Die verlorene Tochter".

Katharina Schüttler spielt Wolf Harms Tochter Jette. Die 39-Jährige wurde in Köln geboren und ist dort aufgewachsen. Als Schauspielerin tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters Hanfried Schüttler, der auch Schauspieler, Regisseur und ehemaliger Theaterintendant ist. Schüttlers Mutter ist Theaterautorin. Direkt nach dem Abitur studierte sie Schauspiel in Hannover. Schüttler spielt vorrangig extreme Charaktere. Auch sie wurde mehrfach für ihr schauspielerisches Können ausgezeichnet. Bekannt wurde sie unter anderem durch Tatort-Hauptrollen, sie spielte aber auch in Polizeiruf-110-Folgen mit. Zu sehen war sie auch im Film "Vaterfreuden" von und mit Matthias Schweighöfer. 

In den weiteren Rollen: 

  • Agnes Harms – Imogen Kogge
  • Peer Harms – Tom Radisch
  • Maren Carstens – Katharina Schlothauer
  • Nils Harms – Junis Marlon
  • Sven Gratmann – Paul Faßnacht
  • Beck – Wolfgang Häntsch
  • Wenger – Matthias Kelle
  • Jan Carstens – Timur Bartels

 

"So weit das Meer" auf ZDF: Regie, Kamera, Buch und Drehort

Das Krimidrama "So weit das Meer" wurde auf der Ostseeinsel Fehmarn gedreht. Regie führte Axel Barth. Er führte bereits in mehreren Filmen und zahlreichen Serien Regie, wie etwa "Der Bergdoktor", "SOKO Liepzig" oder "Ein Fall für zwei" Paul J. Milbert und Sabine Radebold schrieben das Drehbuch. 

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