Vorgeschmack auf Melodram "Königskinder"

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Am Stadttheater ist im Februar einmal mehr eine musikalische Rarität zu hören: Das Philharmonische Orchester Gießen, Chor und Extrachor sowie der Kinder- und Jugendchor des Stadttheaters bringen Engelbert Humperdincks Melodram "Königskinder" in der vergessenen Urfassung von 1897 auf die Bühne. Im Rahmen einer Matinee am Sonntag, 3. Februar, um 11 Uhr wird die konzertante Wiederbelebung allen Interessierten im Foyer des Stadttheaters vorgestellt.

Am Stadttheater ist im Februar einmal mehr eine musikalische Rarität zu hören: Das Philharmonische Orchester Gießen, Chor und Extrachor sowie der Kinder- und Jugendchor des Stadttheaters bringen Engelbert Humperdincks Melodram "Königskinder" in der vergessenen Urfassung von 1897 auf die Bühne. Im Rahmen einer Matinee am Sonntag, 3. Februar, um 11 Uhr wird die konzertante Wiederbelebung allen Interessierten im Foyer des Stadttheaters vorgestellt.

Während sich Humperdincks Musikdrama "Königskinder" über die Nachtseite des Märchenwaldes zunehmender Beliebtheit erfreut, ist die Frühfassung von 1897 so gut wie vergessen, für die der Komponist eine neuartige Form des Sprechgesangs erfunden hatte. Viel Gesprächsstoff also für Generalmusikdirektor Michael Hofstetter, der mit Gastdramaturg Fabian Bell vergessene Musik und ihre Rückkehr auf die Spielpläne diskutieren, den Komponisten vorstellen und ausführlich auf die frühe Melodramfassung eingehen wird, deren Schwierigkeitsgrad berüchtigt ist. Außerdem wird es um die experimentelle Seite des Stücks gehen, dessen modern anmutend musikalisch notierten Sprechstimmen sowie die Spannkraft zwischen Volkslied und Kunstmusik. Musikalische Einblicke in das Stück präsentieren die Solisten Marie Seidler, Daniel Johannsen und Gregor Dalal, am Klavier begleitet von Evgeni Ganev. Der Eintritt zur Matinee ist frei. Die Premiere ist dann am Sonntag, 10. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Quelle: Gießener Allgemeine

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