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Die VHS-Theaterspieler gestalten einen märchenhaften Abend über Märchen, die keine sind. FOTO: PM

VHS-Ensemble spielt Märchen, die keine sind

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Gießen(pm). Die Märchen der Brüder Grimm kennen wir alle - fantastische Geschichten, die wir unseren Kindern vorlesen, obwohl darin ständig gemordet und immer wieder eine zweifelhafte Moral von "Gut" gegen "Böse" gelehrt wird. Trotzdem helfen Märchen dabei, die Welt zu begreifen und uns mit tragischen Schicksalen und tabuisierten Themen auseinanderzusetzen. Sie geben uns den Glauben an das Gute zurück, in einer Welt, die von negativen Schlagzeilen beherrscht wird und unseren Wertekanon auf die Probe stellt. So verwundert es auch nicht, dass die Brüder Grimm anfänglich nicht an Kinder dachten, als sie ihre "Kinder- und Hausmärchen" veröffentlichten.

Mitglieder des Vokshochschul-Ensembles befragen in einer Stückentwicklung "Als das Wünschen noch geholfen hat - Märchen für Erwachsene" das Märchen an sich und fragen sich dabei: Welche Märchen können wir schreiben? Wo steckt das Märchen im Alltag? Was fasziniert uns als Erwachsene nach wie vor daran? Ein märchenhafter Abend über Märchen, die keine sind. Regie führt Maximilian Schmidt auf der Basis von Texten der Brüder Grimm.

Eine etwa 45-minütige Aufführung findet am Samstag, 14. Dezember, um 17 Uhr in der Liebigschule (Haus B, DS-Raum B 208) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Es spielen: Sigrid Failing, Simone Fremdt, David Gronemeyer, Nathalie Kilsbach, Christiane Heinrich-Kuhns, Rolf Kühnberger, Christine Reiser, Petra Sommer und Nickie Berg-Halikiopoulos.

Quelle: Gießener Allgemeine

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