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Oberbürgermeisterin Dietlind-Grabe Bolz übergibt Urkunden und Zuschüsse für die Klassenkasse an der Gesamtschule Gießen-Ost.

Sonderpreis für junge Stadtradler

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Gießen (pm). Im Rahmen des Gießener Stadtradelns sind jetzt die aktivsten Schulklassen mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Gewonnen haben zwei Klassen der Gesamtschule Gießen-Ost (GGO) sowie eine Klasse der Liebigschule. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz übergab am Dienstag die Geldpreise sowie die Urkunden.

Am meisten geradelt war die Klasse 6e der GGO mit 1948 Kilometern. Sie hat damit gegenüber der gleichen Strecke mit dem Auto etwa 277 Kilogramm CO2 vermieden. Für die Klassenkasse erhielt sie 150 Euro. Auch der mit 125 Euro dotierte zweite Platz ging an die GGO: Die Klasse 6c (Die Rasenmäher) radelte 1713 Kilometer, was mit dem Auto zurückgelegt rund 243 Kilogramm CO2 erzeugt hätte. Für den dritten Platz erhielt die Klasse 10D der Liebigschule 100 Euro. Die Schüler hatten 1435 Kilometer zurückgelegt und damit 204 Kilogramm CO2 eingespart.

Der Sonderpreis ist eingeführt worden, um Kinder und Jugendliche schon früh an nachhaltige Mobilität heranzuführen. Den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen, fördere außerdem die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie die Selbstständigkeit, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Beteiligt haben sich neben der GGO und der Liebigschule außerdem die Herderschule, die Ludwig-Uhland-Schule, die Ricarda-Huch-Schule, die Theodor-Litt-Schule und die Willy-Brandt-Schule. Insgesamt machten 25 Klassen mit.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams aus Kommunalpolitikern, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürger für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Von Mai bis Ende September sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer beruflich und privat geradelt werden.

Quelle: Gießener Allgemeine

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