Am Rande notiert

  • schließen

Freud und Leid lagen am Mittwochabend nahe beieinander. Zu Beginn gedachten die Stadtverordneten dem verstorbenen Allendorfer SPD-Urgestein Hans Wagner, danach verkündete Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt (SPD) eine freudige Nachricht. Er entschuldigte die abwesende Nachrückerin Lea Weinel-Greilich mit dem Hinweis, dass die junge Stadtverordnete der Grünen in der Nacht zuvor von einem Jungen namens "Julius" entbunden worden sei. Damit war ein Glückwunsch an Stadträtin Gerda Weigel-Greilich verbunden, die nach der Oberbürgermeisterin die zweite Oma im hauptamtlichen Magistrat ist.

Einen Verlust haben die Grünen gleichwohl erlitten. Planungsexperte Dr. Markus Labasch ist dem Ruf der grünen Wissenschaftsministerin Angela Dorn nach Wiesbaden gefolgt und hat sein Stadtverordnetenmandat zurückgegeben.

Erster Eindruck vom neuen Parlamentschef: Frank Schmidt macht das gut. So gut, dass Linken-Fraktionschef Matthias Riedl aus ihm einen "Stadtverordnetenversteher" machte. Links zu sein, kann auch sprachlich manchmal ganz schön anstrengend sein. Von "Hebammen und Hebamminnen" sprach Riedl in der Debatte um eine Impfpflicht für Kita-Besucher/innen. (mö)

Quelle: Gießener Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare