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Auf und nieder immer wieder

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Sonne von oben, Wind von hinten, Wasser von unten: So lässt sich der Verlauf der ersten Langstreckenfahrt der Gießener Allgemeinen Zeitung in der noch jungen Radsaison beschreiben. Über knapp 100 Kilometer führte sie am Sonntag von Gießen über weitgehend unbekanntes Terrain nach Fulda. Die Herausforderung für die 27 Teilnehmer der sogenannten "Sportlertour" bestand also nicht in der Länge der Strecke, sondern den Höhenmetern. Rund 1200 waren auf der Fahrt in die Osthessenmetropole zu bewältigen.

Vom Start im Gewerbegebiet Europaviertel führt das erste Streckendrittel über Albach, Nieder-Bessingen und Laubach zur ersten Pause in Freienseen. Der Hauptanstieg nach Ulrichstein führt hinter Freienseen durch das idyllische Mühlental hinauf zum Petershainer Hof. Zwei rasante Abfahrten und zwei steile Anstiege zwischen Kölzenhain und Ulrichstein verlangen dem Radler einiges ab, ehe am Rebgeshainer Friedhof die zweite Pause - mit Rhönblick - folgt.

Auch der Abschnitt zur dritten Pause mit einer herrlich kurvenreichen Abfahrt nach Herbstein ist mit Anstiegen gespickt. Hinter Schlechtenwegen verlässt die Strecke den Vogelsbergkreis und kommt in Blankenau im katholischen Fuldaer Land an. Die letzte Pause wird in Kleinlüder eingelegt, ehe es oberhalb und an der Lüder Richtung Fulda geht, dessen Barockkulisse von der Höhe hinter Bimbach grüßt.

Sturzfrei erreichten die "Sportler" ihr Ziel; nach dem Gruppenbild auf dem Domplatz fand der gemütliche Abschluss im Biergarten der Wiesenmühle statt, ehe es mit dem Radbus zurück nach Gießen ging. Der Dank der Organisatoren Burkhard Möller und Guido Tamme galt den Helfern Philipp Arnold (Begleitwagen), Jürgen Häuser und Karl Heinz Carlé (beide Schlussfahrer). (mö)

BILDERBOGENeiner Radtour durch drei hessische Landkreise. Am Ziel in Fulda formierten sich die Teilnehmer der ersten Langstreckenfahrt vor dem Dom zum Gruppenfoto. Oben ist das Feld auf dem nagelneuen Radweg hinter Laubach zur ersten Pause in Freienseen unterwegs. In der Fuldaaue war ein Wasserhindernis zu überwinden, den Plattfuß gab es kurz nach dem Start im Licher Wald. Nach 100 Kilometern hatten sich die Langstreckler das "Halbe" aus der Hausbrauerei der Fuldaer "Wiesenmühle" redlich verdient. Darunter passieren die sportlichen Allgemeine-Leser den Petershainer Hof im hohen und einsamen Vogelsberg. (Fotos: ta)

Quelle: Gießener Allgemeine

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