Neuer Präsident am Verwaltungsgericht

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Harald Wack wird zum 1. März neuer Präsident des Verwaltungsgerichts Gießen. Er folgt auf Johanna Domann-Hessenauer, die im letzten Jahr in den Ruhestand getreten ist. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann überreichte dem neuen Präsidenten bereits die Urkunde.

Harald Wack wird zum 1. März neuer Präsident des Verwaltungsgerichts Gießen. Er folgt auf Johanna Domann-Hessenauer, die im letzten Jahr in den Ruhestand getreten ist. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann überreichte dem neuen Präsidenten bereits die Urkunde.

Derzeit ist Wack (51) Vizepräsident des Gießener Amtsgerichts. Er stammt aus Gießen, wuchs hier auf und studierte an der Justus-Liebig-Universität Rechtswissenschaften. Nach Referendariat und zweiter juristischer Staatsprüfung wurde er 1997 zum Richter am Landgericht Gießen ernannt und zunächst nach Butzbach abgeordnet, dann an das Verwaltungsgericht Gießen, den Hessischen Staatsgerichtshof und schließlich an das Hessische Justizministerium. 2008 wurde er weiterer aufsichtsführender Richter beim Amtsgericht Wetzlar, 2013 kam er als Vizepräsident an das Amtsgericht Gießen. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Das Verwaltungsgericht Gießen sitzt in der Marburger Straße und ist eines von fünf erstinstanzlichen Verwaltungsgerichten in Hessen. Nach dem VG Frankfurt ist es das zweitgrößte in Hessen. Zuständig ist es für die Landkreise Gießen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Vogelsberg und Wetterau. Verwaltungsgerichte sind für viele Streitfragen zwischen Bürgern und Staat zuständig, die meisten Fälle betreffen derzeit das Asylrecht.

Quelle: Gießener Allgemeine

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