DLRG-Vereinsheim

Nach "Aura"-Brand: Stadt bietet neuen Standort an

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Das Vereinsheim der DLRG könnte nach dem Brand des Restaurants "Aura" an einer neuen Stelle wieder aufgebaut werden. Die Stadt hat jetzt einen alternativen Standort genannt.

Das DLRG-Zentrum – und damit auch das "Aura" – könnten 300 Meter entfernt von der bisherigen Stelle wieder entstehen, nämlich auf dem Areal direkt hinter dem Gebäude des Ruderclubs Hassia.

Sehr wahrscheinlich ist es allerdings nicht, dass die von der Stadt benannte Alternative auch genutzt wird. ""Der vorsichtige Trend ist: Wir bleiben an alter Stelle", sagt der DLRG-Vorsitzende Alexander Sack. Der Platz hinter der Hassia sei zwar durchaus geeignet. "Viele Mitglieder sehen das bisherige Vereinsheim aber als ihr Zuhause an." Außerdem spricht sich "Aura"-Pächter Dimitrios Skartsanis unmissverständlich für den alten Standort aus. "Einen anderen Platz kann ich mir nicht vorstellen", sagte er der Gießener Allgemeinen Zeitung bereits vor mehreren Wochen. Der Vorstand der DLRG und des Tanzclubs Rot-Weiß sowie der Aura-Betreiber wollen sich weiterhin gemeinsam ihr Domizil teilen.

Maßgeblich entscheidend wird indes das Votum der DLRG-Mitglieder sein. Am kommenden Samstagabend trifft sich die Gießener Ortsgruppe zur Jahresversammlung.

Man sei bereit, über den alternativen Vorschlag der Stadt zu diskutieren, betont Sack. Allerdings warte man noch auf eine Nachricht der Versicherung, in welcher Höhe sie den Feuerschaden trage.  

 

Die Stadt lehnt, wie berichtet, eine von der DLRG gewünschte Erweiterung des bisherigen Baus ab. Grund: Die vom Stadtparlament beschlossene Rahmenplanung sieht eine Grünfläche vor. Kleine Abweichungen vom bisherigen Grundriss hält Sack nach seinem Eindruck aus den Gesprächen mit Vertretern der Stadt dennoch für möglich.

Die Ursache für den Großbrand im "Aura" steht derweil weiterhin nicht fest. Polizeisprecher Jörg Reinemer erklärte, dass der Ausgangspunkt des Feuers vielleicht nie endgültig geklärt werde. Für Brandstiftung gebe es keinen Hinweis, sagte er. "Wir prüfen weiter, ob man technische Geräte als Auslöser des Brands ausschließen kann. Das gestaltet sich sehr schwierig."

Quelle: Gießener Allgemeine

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