Kulturtermine

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Künstlergespräch im Gießkannenmuseum- Im Rahmen der "Giennale" spricht die Zeichnerin Barbara Eichhorn über ihre Arbeit am Freitag, 28. Juni, um 18 Uhr im Gießkannenmuseum (Sonnenstraße 3). Seit April ist die zweite Ausstellung in der Reihe "Freifläche" im Gießkannenmuseum zu sehen. Die in Wien lebende Künstlerin Barbara Eichhorn, die sich explizit als Zeichnerin versteht, zeigt in diesem Rahmen Auszüge aus ihrem 70-teiligen Werkzyklus "Der innere Kompass". In diesem verknüpft sie auf sehr sensible Weise botanische Bildelemente mit handgeschriebenen Textpassagen. Die Pflanzen sind wahllos gepflückte Wiesenpflanzen und Unkraut, teilweise von Schnecken zerfressen.Die 2016 entstandene Arbeit umfasst vier Kapitel - das vierte Kapitel wird nun noch bis zum 30. Juni als konzentrierte Setzung auf der großen Ausstellungsfläche des Gießkannenmuseums zu sehen sein. Am Freitag spricht Eichhorn mit Ingke Günther und Jörg Wagner sowie interessierten Besuchern über ihren zeichnerischen Ansatz.

Jubiläumsrabatt im Stadttheater- Seit 111 Jahren steht das Stadttheater als "Denkmal Bürgerlichen Gemeinsinns" am Berliner Platz. Die Jubiläumsspielzeit geht ihrem Ende entgegen und bietet kurz vor Schluss noch Last-Minute-Gelegenheiten für Theatererlebnisse. Und das zum Jubiläums-Sonderpreis: Auf Tickets für die letzten Vorstellungen der Spielzeit gibt es einen Rabatt von 33,3 Prozent, erhältlich an der Tageskasse sowie im Webshop. Im Schauspiel sind zwei Produktionen zum letzten Mal zu sehen, die auf Literatur- und Theaterklassiker zurückgreifen. "Orlando" am Donnerstag, 27. Juni, nach Virginia Woolfs gleichnamigem Roman und "Villa Dolorosa" von Rebekka Kricheldorf am Samstag, 29. Juni. Wer will, kann sich mit Mozarts "Le Nozze di figaro" (Freitag, 28. Juni) leicht-beschwingt in Urlaubslaune bringen. Am Sonntag, 30. Juni, hebt sich zum Spielzeitabschluss zum letzten Mal der Vorhang für die von der Fachpresse hochgelobte Oper "Alp Arslan", die im Auftrag des Stadttheaters komponiert worden war.

Crépuscule im Ulenspiegel- Manouche-Jazz ist der erste in Europa entstandene Jazzstil. Die Band Crépuscule spielt Jazz, Walzer, Musette und Tango von Komponisten wie Django Reinhardt, Richard Galliano, Bireli Lagrene und Jaco Pastorius in kleiner Besetzung in Anlehnung an den Manouche-Jazz-Stil der 30er und 40er Jahre sowie moderne Varianten. Am Mittwoch, 3. Juli, 20.30 Uhr, tritt die Band auf Einladung der Jazz-Initiative im Ulenspiegel auf. Es spielen: Kai Picker (Gitarre), Joe Bonica (Schlagzeug), Manfred Becker (Akkordeon) und Frank Höfliger (Bass).

Lesekreis- Am Freitag, 28. Juni, trifft sich letztmals in diesem Semester der philosophisch-literarische Lesekreis in der Walltor 3 zum Thema: "Das Cafe der Existenzialisten". Es geht um die phänomenologische Methode des deutschen Philosophen Edmund Husserl und seiner Schüler im Zusammenhang mit den Resultaten der französischen Existenzialisten. Gelesen werden mitgebrachte Texte, Vorbereitung ist nicht erforderlich.

Quelle: Gießener Allgemeine

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