Wort zum Sonntag

Gott mitten unter uns

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Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich mithilfe der Navi-Funktion auf meinem Handy sicher ans Ziel komme. Und wenn ich bei einem plötzlichen Stau einige Alternativen angezeigt bekomme, kann ich mich auch in einer unübersichtlichen Situation zurechtfinden. Ja, ich schätze kompetente Hilfe von jemandem, der durchblickt.

So eine Navigationshilfe durchs ganze Leben ist vor 2000 Jahren erschienen und hat unübersehbare Spuren in der Welt hinterlassen. Die Bibel erzählt: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit (Joh 1,14). Wort (griechisch "Logos") beschreibt den allwissenden Schöpfergott, der schon immer da war, und Fleisch meint Menschengestalt. Also der Unfassbare machte sich fassbar als Mensch. Wir können seine Hinweise heute noch verstehen, und das ist herrlich.

Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt und alle Vorbehalte beiseiteschiebt, dann ist das wirklich genial. Es ist wie bei einem Escape Room-Spiel, wo man z.B. durch Hinweise den versunkenen Schatz findet. Der Designer des Spiels tritt selber auf, gibt wertvolle Tipps und hinterlässt sogar eine Hotline. Ich komme bei solchen Spielen übrigens sehr schnell an meine Grenzen und brauche das Lösungsheft. Die Hotline Gottes veraltet nicht, auch wenn sie schon seit 2000 Jahren installiert ist. Sie ist lebendig und beziehungsähnlich. Das dazugehörige Buch, die Bibel, dient zur Orientierung und zum Auffinden der Hotline. Es wird wirklich spannend, wenn man sich darauf einlässt.

Ich brauche diese Hotline, wenn ich um Silvester und Neujahr etwas zum Reflektieren komme. Die aktuellen Themen machen mir wirklich Angst: Klimawandel, Plastikmüll, Insektensterben, Finanzkrise, Flüchtlinge, Weltpolitik... Wir haben Probleme ohne Ende. Wer kann uns helfen? Wer erkennt das Wesentliche? Neulich habe ich gehört, ein viel größeres Problem als CO2 ist die Bevölkerungsexplosion. Was stimmt jetzt? Sind wir alle hysterisch? Ich glaube, ohne das Wort, den Logos, ohne Zugang zum Schöpfergott haben wir keine Zukunft. Das geht los im ganz privaten Bereich: Suche ich ihn? Lasse ich meine Prioritäten von ihm bestimmen? Und dann kommt der größere Rahmen: Wie kann ich seine Ideen für die Welt unterstützen und zerstörerischen Tendenzen entgegentreten? Persönliche Geschichten dazu findet man unter https://mystory.me und gute Tipps zum Starten unter https://gottkennen.de. Das wäre doch ein Vorsatz fürs neue Jahr: Kontakt aufnehmen mit Gottes Hotline, damit dein Leben gelingt.

Evangelische Allianz Gießen, Clemens Schweiger, Campus für Christus

Quelle: Gießener Allgemeine

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