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Die WG-Mieten in Gießen sind laut Studie zuletzt nochmal gestiegen. 

Wohnen und studieren

Gießen vs. Marburg: WG-Mieten entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen

Die Wohnsituation für Studierende gilt in vielen Städten als angespannt. Das hat Auswirkungen auf die Preise für WG-Zimmer. Eine Studie zeigt: Gießen und Marburg entwickeln sich aktuell in unterschiedliche Richtungen. 

Gießen/Marburg - In vielen Hochschulstädten wurde die Suche nach der passenden Unterkunft im Vergleich zu 2018 zuletzt noch einmal schwerer. Zu diesem Ergebnis kommt das Moses Mendelssohn Institut (MMI) in Kooperation mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de bei einer Analyse aller 98 Standorte in Deutschland mit mehr als 5000 Studierenden.

Auch in Gießen scheint sich das bemerkbar zu machen: So stiegen die Preise für WG-Zimmer in der Stadt zuletzt von Jahr zu Jahr nahezu stetig. Lagen sie 2015 durchschnittlich noch bei 303 Euro, stehen sie zum Start des Wintersemesters nun bei 340 Euro. Das ist noch immer weniger als der Bundesschnitt, den die Studie mit 389 Euro beziffert, dieser Wert wird jedoch durch Städte wie München, Hamburg und Frankfurt deutlich nach oben gezogen. So kostet die durchschnittliche WG-Bleibe in München nun etwa 650 statt wie 2018 noch 600 Euro. 

WG-Mieten in Gießen steigen -  Preise in Marburg zuletzt gefallen

Zu einem zunächst überraschenden Ergebnis kommt das Moses Mendelssohn Institut in Kooperation mit WG-Gesucht.de für Marburg: Dort sank der Durchschnitts-Preis für ein WG-Zimmer im vergangenen Jahr von 335 Euro auf nun 327 Euro. 

In einem Ranking, das nicht nur die aktuellen Mieten, sondern auch andere Faktoren einbezieht, sieht die Studie Gießen aktuell auf Rang 30 der 98 Städte mit über 5000 Studenten. Platz eins und zwei haben Hamburg und München inne. Gießen rückt sechs Plätze nach oben und steht damit vor Städten wie Potsdam, Würzburg, Hannover, Trier oder Göttingen. 

red

Quelle: Gießener Allgemeine

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