Gefahrgutlaster kontrolliert - jeder zweite fällt negativ auf

  • schließen

Gießen (pm). Gezielt wurden in der Nacht zum Freitag im Gießener Stadtgebiet Gefahrgutlaster unter die Lupe genommen. Beteiligte waren Beamte des Gießener Verkehrsdienstes, Mitarbeiter der Gefahrgutüberwachung des Landkreises Gießen sowie des Serviceteams "Gefahrgut" der Stadt Gießen. Dabei wurden Laster, die im Stadtgebiet unterwegs waren, durch eine Streife aufgenommen und zur Kontrollstelle am Riversplatz geleitet. Dort wurden die Laster, an denen sich die orangefarbenen Tafeln für Gefahrgut befanden, genau in Augenschein genommen.

Insgesamt überprüften die Beamten zehn solcher Laster hinsichtlich der Ladungssicherung, des technischen Zustandes, der Bestimmungen nach dem Gefahrgutrecht und den Lenk- und Ruhezeiten. Gegen zwei Lasterfahrer wurden Verfahren wegen der unzureichenden Ladungssicherheit eingeleitet. Zwei weitere Verstöße (Gefahrgutrecht und fehlende Güterverkehr-Lizenz) sowie zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen führten dazu, dass die Hälfte der Laster negativ auffiel. Davon betroffen war auch ein Laster aus Norddeutschland. Der Fahrer durfte aufgrund ungenügender Ladungssicherung nicht weiterfahren. Die mit flüssigem Gefahrgut beladenen Kunststoffbehälter waren nur unzureichend gesichert. Erst als ein Ersatzlaster der Spedition auftauchte, konnten die Behälter umgeladen werden. Der Fahrer, den seine Freundin begleitete, konnte nach einer längeren vermeidbaren Pause weiterfahren.

Quelle: Gießener Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare