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Chris Brown kommt nach Gießen

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Bääm! Diese Nachricht dürfte in der Region einschlagen wie eine Bombe. Chris Brown kommt nach Gießen. Der US-Superstar wird am 29. November nach seinem Konzert in der Festhalle Frankfurt eine Aftershowparty in der Admiral Music Lounge feiern.

Mit dabei sind einige seiner hübschen Tänzerinnen, aber auch der deutsche Rap-Star Kay One, der im Vorprogramm von Chris Brown auftritt, und möglicherweise Englands Exportschlager Conor Maynard (»Vegas Girl«). Eingebettet ist der Besuch des Weltstars in eine Black Music Party (22 Uhr). Für die besten Black Beatz sorgen DJ Headshots, Million Dollar Boys, DJ Ebony & DJ Fresh Nova.

Im Rahmen seiner »Carpe Diem Tour« gastiert der On-/Off-Freund von Rihanna Ende November in Deutschland und wird dabei die großen Hallen in Frankfurt, Berlin (O2 World), Stuttgart (Schleyerhalle) und Dortmund (Westfalenhalle) füllen. Nach jedem seiner Gigs wird der 23-Jährige in einem ansässigen Club zur Aftershowparty erscheinen und möglicherweise – je nach Lust und Laune – sogar kurz performen.

Nach dem Gig in Frankfurt werden Chris Brown und seine Gefolge zwischen 0.30 Uhr und 1 Uhr in Gießen erwartet.

»Er wird duschen, sich umziehen und dann mit einem Nightliner zu uns kommen«, sagt Chris Trageser, Geschäftsführer von »entertainment booking«, der den Deal mit den Verantwortlichen der Admiral Music Lounge eingefädelt und sich dabei gegen so renommierte Frankfurter Clubs wie das Gibson oder das XXL Living durchgesetzt hat. Garantiert ist, dass der wohl bekannteste R&B-Sänger aus den Staaten sich eine Stunde im eigens für ihn gestylten VIP-Bereich mit eigener Bar auf der Bühne aufhält, sodass seine Fans die Möglichkeit haben, den Superstar, der mit gerade einmal 16 Jahren mit seiner Single »Run it!« auf Platz eins der amerikanischen Billboard Hot 100 landete, hautnah zu erleben.

Da es sich beim Konzert in Frankfurt um das letzte in Deutschland handelt und Chris Brown sich danach etwas Ruhe gönnt, darf man die Hoffnung haben, dass das Multitalent, das Hits wie »Turn up the music« oder »Don’t wake me up« herausbrachte, in Feierlaune ist.

Der Hip-Hop-Star hatte mit 16 Jahren schon sein erstes Platin-Album in der Tasche. Nach seiner Debütsingle »Run it!« produzierte er mit Busta Rhymes und Lil Wayne den Hit »Look at me now« und erhielt 2012 den Grammy für sein fünftes Studioalbum »Fortune« (bestes R&B-Album).

Der Hip-Hopper ist auch Songwriter, Tänzer, Schauspieler und Rapper. Außerdem tritt er auch als Regisseur von Musikvideos sowie als Produzent in Erscheinung. Er wurde 2002, im Alter von 13, an der Tankstelle seines Vaters von lokalen Musikproduzenten entdeckt. 2004 unterschrieb er einen Plattenvertrag bei Jive Records und begann im Februar 2005 mit den Aufnahmen zu seinem Debüt. »Run it!« machte ihn zum ersten männlichen Künstler seit Montell Jordan (1995), der seine Debütsingle auf Platz eins der US-Charts platzieren konnte.

Doch der Star sorgt nicht nur für positive Schlagzeilen. In den vergangenen Tagen musste der Sänger, dessen Facebook-Seite 25 Millionen Mal geliked wurde, wegen seiner Attacke im Jahr 2009 auf seine damalige Freundin Rihanna in LA vor Gericht auftauchen, da er sich weiter an Bewährungsauflagen halten muss. Brown hatte sich nach dem handgreiflichen Vorfall entschuldigt und war so um eine Haftstrafe herumgekommen. Er erhielt aber fünf Jahre auf Bewährung und musste Müll sammeln, Auto putzen und Graffiti entfernen. Ein Antrag auf Erlassung des Restes seiner Strafe wurde zuletzt abgelehnt. Nach einer vorübergehenden Kontaktsperre darf er sich seit 2011 aber wieder seiner Ex-Freundin nähern. Auf der Halloween-Party der Sängerin, zu der Chris Brown im Taliban-Kostüm erschien, soll sich das Ex-Paar sogar geküsst haben. Bääm!

Tickets für die exklusive Nacht im Admiral gibt es unter adticket.de oder im Casino neben der Admiral Music Lounge für 19,70 Euro.

Marc Schäfer

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